Arbeitsaufgabe 49: Klassenarbeit:
Multiple-Choice-Aufgaben im Stil einer Klassenarbeit bzw. Prüfungsarbeit. Bitte arbeite ausschließlich mit einem ausradierbaren Stift. Es ist immer nur eine Auswahlantwort richtig (außer, wenn anders deklariert): Bitte ankreuzen und im jeweiligen Kasten rechts den Buchstaben deutlich hinschreiben.
1. Welche Institution gibt die bundesweiten Rahmenvorgaben (Rahmenlehrpläne) für WiSo im gewerblich-technischen Bereich vor?
A) Kultusministerkonferenz (KMK); B) Bundesagentur für Arbeit
C) Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB);D) Bundesministerium der Finanzen (BMF) Lösung: A ist richtig.
2. Es gibt drei übergeordnete WiSo-Prüfgebiete. Welche Antwort nennt kein solches Prüfgebiet?
A) Der Jugendliche in Ausbildung und Beruf; B) Nachhaltige Existenzsicherung
C) Unternehmen und Verbraucher in Wirtschaft und Gesellschaft sowie im Rahmen weltwirtschaftlicher Verflechtungen; D) Der Jugendliche in Sport und Freizeit; Lösung: Dist richtig.
3. Im Einstellungsgespräch: Welche Frage müssen Bewerbende wahrheitsgemäß beantworten? A) Welches Barvermögen besitzen Sie?
B) Werden Sie bei der nächsten Bundestagswahl wählen?
C) An welchen beruflichen Weiterbildungen haben Sie teilgenommen?
D) Welche Partei unterstützen Sie? Lösung: Cist richtig
4. Sie erkranken an COVID-19 und direkt anschließend an Long-COVID ohne zwischenzeitliche Arbeitsaufnahme. Wie lange besteht Anspruch auf Entgeltfortzahlung durch den Arbeitgeber? A) 2 Wochen; B) 4 Wochen
C) 6 Wochen; D) 8 Wochen; Lösung: C ist richtig.
5. Welche Aussage gehört nicht zu den Aufgaben einer Innung?
A) Förderung gemeinsamer gewerblicher Interessen der Mitglieder
B) Pflege des Gemeingeistes und der Berufsehre; C) Förderung eines guten Verhältnisses zwischen Meister, Gesellen und Lehrlingen; D) Organisation privater Freizeitvereine ihrer Mitglieder; Lösung: D ist richtig.
6. Was ist eine Handwerkskammer? A) Vorratskammer für Werkzeuge;
B) Geheime Bundesbehörde; C) Öffentlich-rechtliche Körperschaft für den Kammerbezirk des Handwerks; D) Verband des Einzelhandels; Lösung: C
7. Wofür steht „KMK“? A) Kultusministerkonferenz; B) Katholische Missionskonferenz; C) Kommunale Marketing-Kommission; D) Konzern-Mitbestimmungskommission; Lösung: A ist richtig.
8. Wofür steht „HwO“ im Handwerk? A) Heilige Weltordnung,
B) Hanseatischer Währungsordnung; C) Handwerksordnung: D) Hans-Werner-Olm-Stiftung, Lösung: Cist richtig.
9. Facharbeiter bzw. Gesellen haben im Vergleich zu Ungelernten typischerweise den Vorteil, dass …
A) Aufstieg kaum möglich ist; B) Aufstieg eher möglich ist; C) Aufstieg rechtlich verboten ist; D) Aufstieg nur von Steuerprogression abhängt
Lösung: B ist richtig.
10. Welche Option nennt keine sinnvolle Kompetenz für Gesellen?
A) Fachkompetenz und Sozialkompetenz; B) Überdurchschnittliche Fachkenntnisse; C) Gute Kommunikation mit Kundschaft; D) Private Kontakte zur Ehepartnerin des Chefs. Lösung: D
11. Welche Aussage gehört nicht zu den Aufgaben der Handwerkskammer?
A) Führung der Handwerks- und Lehrlingsrolle
B) Erlass von Prüfungsordnungen und Bildung von Prüfungsausschüssen
C) Durchführung von Prüfungen; D) Organisation eines privaten Stammtischs
Lösung: D ist richtig.
12. Nenne Unterschiede zwischen Innung und Handwerkskammer:
A) Innungsmitgliedschaft ist verpflichtend, B) Innungsmitgliedschaft hängt von der Steuerklasse ab, C) Innungsmitgliedschaft ist grundsätzlich freiwillig
D) Innung ersetzt die Handwerksordnung. Lösung: C ist richtig.
13. Welche Aussage gehört nicht zu typischen Innungsaufgaben?
A) Zusammenschluss selbstständiger Meister eines Gewerks
B) Zwischen- und Gesellenprüfungen in Abstimmung mit der HWK
C) Pflege von Handwerkstraditionen, D) Mithilfe bei der Kartoffelernte
Lösung: D ist richtig.
14. Welche Angabe muss nicht im Berufsausbildungsvertrag stehen?
A) Bezeichnung des Ausbildungsberufs, B) Beginn und Dauer der Ausbildung
C) Gliederung der praktischen Ausbildung. D) Impfpass des/der Auszubildenden
Lösung: D ist richtig.
15. Was sind „Werktage“ im Sinne vieler Gesetze (z. B. BUrlG)?
A) Alle Kalendertage außer Sonn- und gesetzlichen Feiertagen (typisch: Mo–Sa)
B) Alle Kalendertage außer Ostermontag und Rosenmontag; C) Nur der 1. Mai
D) Alle Kalendertage ohne Urlaub. Lösung: A ist richtig.
16. Der Samstag gilt rechtlich häufig als …
A) Erholungstag, B) Sabbattag, C) Werktag, D) Schontag
Lösung: C ist richtig.
17. Was ist der Ausbildungsnachweis?
A) Personalausweis für Meister, B) Nachweis für den AdA-Schein
C) Schülerausweis, D) Schriftliche Dokumentation vermittelter/ausgeführter Tätigkeiten. Lösung: D ist richtig.
18. Welche Aussage gehört nicht zu HWK-Aufgaben?
A) Wahlempfehlung für Regierungsparteien aussprechen. B) Sachverständige bestellen/vereidigen. C) Schlichten von Streitigkeiten. D) Prüfungen durchführen. Lösung: A ist richtig.
19. Was gehört nicht in einen Ausbildungsvertrag?
A) Dauer der Probezeit, B) Höhe/Zahlung der Vergütung
C) Dauer des Urlaubs, D) Verpflichtung zu täglich drei Überstunden
Lösung: D ist richtig.
20. Eine Auszubildende arbeitet im dritten Monat ihrer Ausbildung. Der Betrieb verlangt, dass sie dauerhaft 45 Stunden pro Woche arbeitet, ohne zusätzliche Vergütung oder Rechtsgrundlage. Welche Aussage trifft zu?
A) Die Mehrarbeit ist zulässig, solange sie nicht schriftlich widerspricht.
B) Der Betrieb darf unbegrenzt Überstunden anordnen.
C) Überstunden sind nur mit vertraglicher oder tariflicher Grundlage zulässig.
D) Überstunden sind bei Azubis generell verboten.
E) Die Berufsschule entscheidet über den Umfang der Überstunden.
Lösung: C ist richtig.
20. Ein Betrieb plant eine Kündigung während der Probezeit. Welche Bedingung muss zwingend erfüllt sein?
A) Es muss ein Beendigungsgrund genannt werden.
B) Die Kündigung muss fristlos erfolgen.
C) Die Kündigung kann ohne Angabe von Gründen ausgesprochen werden.
D) Kündigungen sind während der Probezeit ausgeschlossen.
E) Vor jeder Kündigung muss die Handwerkskammer zustimmen.
Lösung: C ist richtig. (Thema: Kündigung/Probezeit/BBiG)
21. Ein Handwerksbetrieb führt ein Beschwerdegespräch mit einem Kunden über eine fehlerhafte Reparatur. Welche Handlung entspricht professionellem Verhalten?
A) Schuldzuweisungen an die Auszubildenden ohne Prüfung der Fakten.
B) Dokumentation, Analyse und sachliche Klärung des Verbesserungsvorgangs.
C) Forderung, dass der Kunde seine Meinung schriftlich beweisen muss.
D) Sofortige Abweisung jeder Kritik, um den Ruf zu schützen.
E) Ignorieren, weil Reklamationen im Handwerk üblich sind.
Lösung: B ist richtig. (Thema: Kundenkommunikation/Qualitätssicherung)
22. Ein Bewerber verweigert eine Frage im Vorstellungsgespräch. Welche Frage müsste er jedoch beantworten?
A) Ob er Mitglied in einem Sportverein ist.
B) Ob er Schulden hat.
C) Ob er an relevanten Weiterbildungen teilgenommen hat.
D) Ob er Wahlabsichten für die nächste Bundestagswahl hat.
E) Ob er ein Haustier besitzt.
Lösung: C ist richtig. (Thema: Bewerbungsrecht/zulässige Fragen)
23. Im Betrieb kommt es zu einem Konflikt zwischen Auszubildendem und Meister. Wer kann im Handwerk formal als neutrale Beratungsstelle agieren?
A) Privat engagierte Anwälte des Betriebsrates
B) Lehrlingswart der Innung
C) Personalabteilung des benachbarten Industriebetriebs
D) Kirchenrat der Gemeinde
E) Partei-Rechtsberatung
Lösung: B ist richtig. (Thema: Handwerksorganisation/Rolle der Innung)
24. Bei Krankheit gilt: Eine Auszubildende meldet sich korrekt krank, legt aber erst nach einer Woche eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung vor, obwohl die betriebliche Regelung eine Vorlage spätestens ab dem ersten Tag vorsieht. Was trifft zu?
A) Anspruch auf Entgelt entfällt, wenn die Regel ignoriert wird.
B) Anspruch besteht nur bei schriftlicher Entschuldigung.
C) Anspruch besteht nur bei stationärer Behandlung.
D) Arbeitsrechtlich irrelevant – Regeln gelten erst nach dem 6. Monat.
E) Die Schule entscheidet über die Entgeltfortzahlung.
Lösung: A ist richtig. (Thema: Krankmeldung/Erfüllung von Nachweispflichten/EFZG)
25. Ein Betrieb dokumentiert Tätigkeiten unsystematisch. Werkzeuge liegen ungeordnet, Ersatzteile fehlen häufig. Welche Folge ist in der Praxis am wahrscheinlichsten?
A) Betriebsorganisation verbessert sich automatisch durch Routine.
B) Qualität der Arbeit steigt durch improvisierte Abläufe.
C) Fehlersuche dauert länger, Kosten steigen und Kunden warten länger.
D) Der Betrieb spart Material und Zeit.
E) Der Ausbildungsrahmenplan wird automatisch optimiert.
Lösung: C ist richtig. (Thema: Arbeitsorganisation/Qualitätsmanagement)
26. Die Handwerkskammer prüft Unterlagen eines neuen Ausbildungsbetriebes. Welche Anforderung muss erfüllt sein, bevor eine Eintragung erfolgen kann?
A) Betrieb muss mindestens zehn Gesellen beschäftigen.
B) Betrieb muss Mitglied im Bundestag sein.
C) Betrieb muss die gesetzlichen Voraussetzungen des BBiG und der HwO erfüllen.
D) Betrieb muss kostenlose Ausbildung garantieren.
E) Betrieb muss mindestens zwei Meister mit politischem Mandat beschäftigen.
Lösung: C ist richtig. (Thema: Ausbildungsrecht/Betriebszulassung)
27. In einem Workshop zur beruflichen Zukunftsgestaltung entwickeln Gesellen Strategien zur Weiterbildung. Welche Kompetenz wird hierbei besonders gefördert?
A) Reine Muskelkraft
B) Lebenslanges Lernen und berufliche Planung
C) Werbekampagnen für private Freundeskreise
D) Gesetzlich vorgeschriebene Religionskenntnisse
E) Nur politisches Grundwissen
Lösung: B ist richtig.
28. Ein Auszubildender wiederholt eine nicht bestandene Prüfung. Was muss er tun, damit die Wiederholung stattfindet?
A) Keine Handlung – Wiederholungen erfolgen automatisch.
B) Der Betrieb muss zwingend kündigen.
C) Er muss den Antrag auf Wiederholung aktiv stellen.
D) Er muss mindestens fünf Jahre Berufserfahrung nachweisen.
E) Die Berufsschule entscheidet ohne sein Zutun.
Lösung: C ist richtig. (Thema: Prüfungswesen/HwO/BBiG)
29. Wer erstellt den betrieblichen Ausbildungsplan?
A) Die KMK (auf Basis der IHK) B) Der Ausbildungsbetrieb (auf Basis der Ausbildungsordnung) C) Die Landesministerin, D) Die Berufsschule
Lösung: B ist richtig. (siehe BBiG/Ausbildungsordnung, betrieblicher Plan).
30. Welche Aussage ist falsch?
Darauf achtet der Betrieb in der Probezeit typischerweise…
A) Fleiß, B) Arbeitsbereitschaft, C) Pünktlichkeit, D) Parteizugehörigkeit
Lösung: D ist richtig.
31. Welche Aussage ist falsch? Das BBiG regelt unter anderem…
A) Wer ausbilden darf, B) Anforderungen an Ausbildungsbetriebe
C) Anerkennung von Ausbildungsberufen, D) Durchführung von Prüfungsfeiern
Lösung: D ist richtig. (siehe BBiG).
32. Ein Arbeitnehmer
beachtet die vorgeschriebenen Schutzmaßnahmen, geht sorgfältig mit Werkzeugen
um und hält betriebliche Informationen geheim. Welche weitere Handlung gehört
ebenfalls zu seinen Pflichten?
A Eine Erkrankung grundsätzlich erst nach mehreren Arbeitstagen melden.
B Im Krankheitsfall eine Krankmeldung vornehmen.
C Schutzmaßnahmen nur anwenden, wenn der Arbeitgeber persönlich anwesend ist.
D Über betriebliche Informationen außerhalb des Betriebes frei sprechen.
E Material und Werkzeug ohne besondere Sorgfalt verwenden, wenn sie dem
Arbeitgeber gehören. Lösung: B ist richtig.
33. Ein Handwerksbetrieb
fertigt Produkte überwiegend nach individuellen Kundenwünschen und erbringt
arbeitsintensive Dienstleistungen. Welche zusätzliche Eigenschaft passt zu
diesem Betriebstyp?
A Großserienfertigung auf Produktionsstraßen.
B Schwerpunkt auf Fließbandfertigung.
C Produktion ohne Anpassung an Kundenwünsche.
D Kundennähe.
E Ausschließliche Herstellung standardisierter Großserien. Lösung: D ist
richtig.
34. Ein Arbeitnehmer ist
arbeitsunfähig erkrankt. Welche Voraussetzung ist für einen Anspruch auf
Entgeltfortzahlung nicht erforderlich?
A Eine Beschäftigung von länger als vier Wochen.
B Eine ärztlich bestätigte Arbeitsunfähigkeit.
C Eine unverschuldete Erkrankung.
D Eine Beschäftigungsdauer von länger als 52 Wochen.
E Das Vorliegen einer Arbeitsunfähigkeit. Lösung: D ist richtig.
35. Ein Schüler ordnet
verschiedene wirtschaftliche Themen den dargestellten KMK-WiSo-Prüfungsgebieten
zu. Welche Zusammenstellung enthält ausschließlich Themen, die diesen
Prüfungsgebieten zugeordnet sind?
A Existenzgründung, Weltwirtschaft und nachhaltige Existenzsicherung.
B Existenzgründung, Weltwirtschaft und betriebliche Krankmeldung.
C Weltwirtschaft, nachhaltige Existenzsicherung und Gesellenprüfung.
D Unternehmensanalyse, betriebswirtschaftliche Grundfragen und
Ausbildungsnachweis.
E Existenzgründung, Ausbildungsnachweis und Handwerksrolle.
Lösung: A ist richtig.
36. Ein Auszubildender
soll seine während der Ausbildung vermittelten Tätigkeiten schriftlich
dokumentieren. Welcher Nachweis ist dafür vorgesehen?
A Urlaubsnachweis.
B Tätigkeitsnachweis.
C Ausbildungsrolle.
D Ausbildungsnachweis.
E Handwerksrolle.
Lösung: D ist richtig.
37. Ein Handwerksbetrieb
schließt ein neues Berufsausbildungsverhältnis ab. Welche Institution
registriert dieses Berufsausbildungsverhältnis in der Lehrlingsrolle
beziehungsweise im entsprechenden Verzeichnis?
A Die Berufsschule.
B Der Ausbildungsbetrieb selbst.
C Die Handwerkskammer.
D Die zuständige Innung.
E Der Prüfungsausschuss. Lösung: C ist richtig.
38. Ein Bewerber wird im
Einstellungsgespräch nach einem persönlichen Sachverhalt gefragt. Bei welcher
Frage muss er wahrheitsgemäß antworten?
A Nach seiner Wahlteilnahme im beruflichen Kontext (Gewerksachaft),
B Nach seinen Vermögensverhältnissen.
C Nach seiner politischen Gesinnung im beruflichen Werdegang,
D Nach einer nicht bestandenen Prüfung im schulischen bzw. beruflichen
Werdegang. .
E Nach seiner persönlichen politischen Meinung.
Lösung: D ist richtig.
39. Welche Kombination
beschreibt ausschließlich Pflichten eines Arbeitnehmers?
A Verschwiegenheit, pfleglicher Umgang mit Material und Werkzeug, Anwendung von
Schutzmaßnahmen und Krankmeldung im Krankheitsfall.
B Verschwiegenheit, pfleglicher Umgang mit Material und Werkzeug, Verzicht auf
Schutzmaßnahmen und Krankmeldung im Krankheitsfall.
C Verschwiegenheit, Fließbandfertigung, Anwendung von Schutzmaßnahmen und
Krankmeldung im Krankheitsfall.
D Ausbildungsnachweis, Verschwiegenheit, Großserienfertigung und Anwendung von
Schutzmaßnahmen.
E Kundennähe, Krankmeldung, Ausbildungsrolle und Verschwiegenheit.
Lösung: A ist richtig.
40. Zwei Betriebe werden
miteinander verglichen. Betrieb I arbeitet kundennah, passt seine Leistungen an
Kundenwünsche an und erbringt lohnintensive Dienstleistungen. Betrieb II
arbeitet überwiegend mit Großserien und Produktionsstraßen. Welcher Betrieb entspricht
den genannten Merkmalen eines Handwerksbetriebs?
A Beide Betriebe gleichermaßen.
B Nur Betrieb II, weil Produktionsstraßen typisch für Handwerksbetriebe sind.
C Nur Betrieb I.
D Keiner der beiden Betriebe, weil Kundennähe kein Merkmal des Handwerks ist.
E Nur Betrieb II, weil Großserienfertigung ein wesentliches Handwerksmerkmal
ist. Lösung: C ist richtig.
41. Ein Auszubildender
verwechselt Ausbildungsnachweis und Ausbildungsrolle. Welche Zuordnung ist
korrekt?
A Der Auszubildende führt die Ausbildungsrolle; die Handwerkskammer führt den
Ausbildungsnachweis.
B Die Berufsschule führt den Ausbildungsnachweis; der Ausbildungsbetrieb führt
die Ausbildungsrolle.
C Die Innung führt beide Nachweise.
D Der Ausbildungsbetrieb führt den Ausbildungsnachweis; der Auszubildende führt
die Ausbildungsrolle.
E Der Auszubildende führt den Ausbildungsnachweis; die Handwerkskammer
registriert Berufsausbildungsverhältnisse in der Lehrlingsrolle beziehungsweise
im Verzeichnis. Lösung: E ist richtig.
42. Ein Arbeitnehmer ist
seit mehr als vier Wochen beschäftigt, ärztlich arbeitsunfähig und hat seine
Erkrankung nicht selbst verschuldet. Welcher zusätzliche Zeitraum muss für den
Anspruch auf Entgeltfortzahlung nicht erreicht sein?
A Eine Beschäftigungsdauer von mehr als 52 Wochen.
B Eine Beschäftigungsdauer von mehr als vier Wochen.
C Eine Arbeitsunfähigkeit von mehr als vier Wochen.
D Eine Beschäftigungsdauer von genau 52 Wochen.
E Eine Arbeitsunfähigkeit von mehr als 52 Wochen.
Lösung: A ist richtig.
43. Der WiSo-Unterricht in Oedt bei Buxtehude weicht völlig von KMK-Vorgaben ab (nur alte Politikfilme): Worauf sollte der Lehrer durch die Schüler hingewiesen werden?
A) Auf KMK-Vorgaben
B) Auf das Grundgesetz
C) Auf VW-Statuten
D) Auf die Freiheit der Lehre. Lösung: A ist richtig.
44. Lehrlingswart (Ausbildungsberater der Innung): Welche Aussage ist falsch?
A) Berät bei Problemen in Schule/Betrieb
B) Vermittelt bei Konflikten
C) Ansprechperson für Rechte/Pflichten in der Ausbildung
D) Übt eine hochbezahlte Tätigkeit aus. Lösung: D ist richtig.
45. Lagerhaltung/Ersatzteilbeschaffung effektiv gestalten – welche Antwort ist falsch?
A) Sparsamer Umgang mit Kleinteilen/Betriebsstoffen
B) Sauberes Eintragen von Entnahmen
C) Frühzeitige Meldung bei Mindestbestand-Unterschreitung
D) Ordnung im privaten PKW Dritter. Lösung: D ist richtig.
46. Sicherer Ablauf eines Reparaturauftrags – welche Antwort ist falsch?
A) Ausführliche Anamnese mit dem Kunden
B) Fachgerechte Diagnose
C) Fachgerechtes Zerlegen/Herstellerangaben beachten
D) Niemals nach Herstellervorgaben instand setzen. Lösung: D ist richtig.
47. Kosten senken durch Arbeitsorganisation – welche Antwort ist falsch?
A) Ressourcen sparsam einsetzen
B) Umwelt-/Unfallschutz beachten
C) Systematische Fehlersuche
D) Kundenaufträge durch AZUBIs ohne Anleitung beheben. Lösung: D ist anzukreuzen.
48. Welche Aussage zu Arbeitgeberpflichten ist falsch?
A) Arbeitsschutz-/Unfallverhütungsvorschriften beachten
B) Sanitäre Einrichtungen sind entbehrlich
C) Entgelt pünktlich zahlen
D) Sanitäre Einrichtungen sind unentbehrlich. Lösung: B ist richtig.
49. Welche Aussage zu Arbeitnehmerrechten ist falsch?
A) Recht auf Urlaub/Elternzeit/ungestörte Freizeit
B) Recht auf Pausen
C) Recht auf Arbeitszeugnis nach Beendigung
D) Recht auf grundsätzliche Bevorzugung von Männern
D) Recht auf grundsätzliche Bevorzugung von Familien.
Lösung: D ist anzukreuzen.
50. Pflichten der Arbeitnehmer – welche Aussage ist falsch?
A) Übermittlung Steuer-/SV-Daten (heute elektronisch)
B) Arbeits-/Dienstpflicht
C) Treuepflicht entfällt
D) Betriebliche Rücksichtspflicht/Gehorsam im Rahmen des Zumutbaren
E) Pünktlichkeit Lösung: C ist anzukreuzen.
51. Wie kann der Arbeitgeber (AG) die Leistungsbereitschaft der Arbeitnehmer (AN) fördern – welche Aussage ist falsch?
A) Gutes Betriebsklima
B) Angemessener Lohn
C) Gute Arbeitsatmosphäre
D) Bonuszahlungen
E) Ausschließlich unselbständiges Arbeiten ohne Verantwortung
Lösung: E ist anzukreuzen.
52. Welche Aussage zum Arbeitsvertrag ist falsch?
A) Versetzung auf gleichwertige Tätigkeiten kann zulässig sein
B) 7 Monate Probezeit sind zulässig
C) Überstunden können durch Freizeitausgleich abgegolten werden (bei Vereinbarung)
D) 40-Stunden-Woche ist grundsätzlich zulässig
Lösung: B ist anzukreuzen..
53. Einfaches Arbeitszeugnis enthält nicht …
A) Art der Tätigkeit
B) Dauer der Tätigkeit
C) Namen von Firma/Arbeitnehmer
D) Namen des Ehepartners/der Ehepartnerin. Lösung: D ist anzukreuzen
54. Ein qualifiziertes Arbeitszeugnis enthält nicht …
A) Art der Tätigkeit,
B) Religiöse Einstellung,
C) Leistungs- und Verhaltensbeurteilung
D) Dauer der Tätigkeit Lösung: B ist anzukreuzen
55. Nenne Beispiele der Entgeltfortzahlungspflicht des Arbeitgebers (AG) – welche Aussage ist falsch?
A) Einsatz im Sportverein,
B) Schulung als Betriebsratsmitglied (§ 37 Abs. 6 BetrVG)
C) Ehrenamtlicher Schöffe/ehrenamtlicher Richter
D) Zeugentätigkeit vor Gericht
Lösung: A ist anzukreuzen.
56. Die Hauptpflicht des Arbeitgebers aus dem Arbeitsvertrag ist …
A) Betriebliche Weiterbildung finanzieren
B) Vereinbarte Vergütung zahlen
C) Gewinnbeteiligung gewähren
D) Betriebskredit einräumen Lösung: B ist richtig.
57. Welches Thema gehört nicht zu KMK-WiSo-Themen?
A) Existenzgründung
B) Weltwirtschaft
C) Emerritengründung
D) Nachhaltige Existenzsicherung
Lösung: C ist anzukreuzen. (siehe KMK-Prüfungsgebiete).
58. Bei einem Einstellungsgespräch: Welche Frage müssen Sie wahrheitsgetreu beantworten?
A) Vermögensverhältnisse
B) Wahlteilnahme
C) Nicht bestandene Prüfungen
D) Politische Gesinnung. Lösung: C ist richtig.
59. Wer registriert im Handwerk Berufsausbildungsverhältnisse (Lehrlingsrolle/Verzeichnis)?
A) Die zuständige Innung
B) Die Handwerkskammer
C) Die Berufsschule
D) Der Ausbildungsbetrieb. Lösung: B ist richtig.
60. Ein WiSo-Lehrer bereitet im WiSo-Unterricht nur auf Fachkunde vor und ignoriert WiSo-KMK-Vorgaben. Das ist …
A) im Widerspruch zu den KMK-Vorgaben und dieses Vorgehen reduziert Chancen bei der WiSo-Prüfung.
B) unproblematisch.
C) kein Problem, wenn alle damit einverstanden sind.
Lösung: A ist richtig. (siehe KMK/Rahmenvorgaben).