Möglichkeiten mit KI Arbeitsmaterial für den IFK-Deutschunterricht zu erstellen:

KI-gestützte Erstellung von Unterrichtsmaterialien

Auf dieser Seite möchte ich an einem konkreten Beispiel zeigen, wie sich mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz Unterrichtsmaterialien erstellen, sprachlich vereinfachen und für unterschiedliche Lernniveaus aufbereiten lassen.

Ausgangspunkt ist ein fachlich anspruchsvoller Text zum Vier-Ohren-Modell von Friedemann Schulz von Thun. Als inhaltliche Grundlage wurde ein Text von Professor Werner Stange verwendet. Der ursprüngliche Text befindet sich sprachlich und inhaltlich eher auf Hochschulniveau.

Mit Hilfe von KI wurde dieser Text anschließend schrittweise für Schülerinnen und Schüler mit geringerem Sprachniveau bearbeitet.

Dabei sind verschiedene Materialien entstanden:

 

Vereinfachter Sachtext: Der ursprüngliche Fachtext wurde in eine deutlich einfachere und verständlichere Sprache übertragen.

Grammatikübungen: Auf Grundlage des Textes wurden 20 verschiedene Grammatikübungen erstellt. Sie orientieren sich in ihrer Art unter anderem an typischen Übungen aus Sprachlehrwerken wie „Berliner Platz“.

Vokabelliste: Wichtige Substantive und Verben aus dem Text werden in einfacher Sprache erklärt.

Lösungsbogen: Zu den Übungen wurden entsprechende Lösungen erstellt.

Klassenarbeit: Abschließend entstand eine Klassenarbeit, die sich ebenfalls auf die vorher erarbeiteten Inhalte zum Vier-Ohren-Modell und zur Kommunikation bezieht.

Ein besonderer Aspekt ist dabei die Art, wie die Arbeitsaufträge an die KI formuliert wurden.

 

Die sogenannten Prompts, also die Anweisungen an die KI, wurden überwiegend mit der Spracheingabe von Google diktiert. Sie sind deshalb teilweise sprachlich fehlerhaft, unvollständig oder wenig elegant formuliert. Trotzdem kann die KI aus solchen frei gesprochenen Anweisungen häufig sprachlich sehr saubere und strukturierte Ergebnisse erstellen.

 

Die Prompts sind in den folgenden Materialien deshalb bewusst sichtbar gemacht und teilweise farbig hervorgehoben. Dadurch lässt sich nachvollziehen:

 

welche Anweisung der KI gegeben wurde,

wie daraus ein neuer Text oder eine Übung entstanden ist,

wie Materialien Schritt für Schritt weiterentwickelt werden können,

und an welchen Stellen noch gekürzt, verändert oder didaktisch angepasst werden sollte.

Das Beispiel soll ausdrücklich nicht zeigen, dass KI fertigen Unterricht automatisch ersetzen kann. Entscheidend bleibt die pädagogische Prüfung durch die Lehrkraft.

 

Besonders interessant sind deshalb Fragen wie:

Ist die vereinfachte Sprache tatsächlich für Schülerinnen und Schüler auf dem Niveau A1 oder A2 verständlich?

Sind die Grammatikübungen sinnvoll aufgebaut?

Ist die Vokabelliste hilfreich oder noch zu umfangreich?

Sind die Aufgaben für den Unterricht geeignet?

Welche Teile sollten gekürzt, verändert oder ergänzt werden?

Die folgenden Seiten zeigen den gesamten Entstehungsprozess möglichst transparent – vom Ausgangstext über die Prompts und Übungen bis hin zum Lösungsbogen und zur Klassenarbeit.

 

Das Material kann gerne als Anregung genutzt, diskutiert und im Kollegium weitergegeben werden.

PROMPT: Paraphrasiere den folgenden Text in einfache Sprache Sprachniveau A2, behalte Fachbegriffe bei, die sollen aber dann direkt daneben Klammer auf einfache Erklärung Klammer zu dargestellt werden nicht zu kurz zu knapp sondern als Themenbasis für den hauptschulabschlussklasse 9 im Fach Deutsch internationale Förderklassen also nicht zu knapp den Text

[werner.stangl]s arbeitsblätter https://arbeitsblaetter.stangl-taller.at /KOMMUNIKATION / Komm4Seiten.shtml

  Jede Geschichte hat vier Seiten. Deine Seite, meine Seite, die Wahrheit und das, was wirklich passiert ist. Die vier Seiten einer Nachricht ein Modell der zwischenmenschlichen Kommunikation "Gebrauchsinformation" Was ist zwischenmenschliche Kommunikation? Der Grundvorgang der zwischenmenschlichen Kommunikation ist schnell beschrieben. Da ist ein Sender, der etwas mitteilen möchte. Er verschlüsselt sein Anliegen in erkennbare Zeichen - wir nennen das, was er von sich gibt, seine Nachricht. Dem Empfänger obliegt es, dieses wahrnehmbare Gebilde zu entschlüsseln. In der Regel stimmen gesendete und empfangene Nachricht leidlich überein, so dass eine Verständigung stattgefunden hat. Häufig machen Sender und Empfänger von der Möglichkeit Gebrauch, die Güte der Verständigung zu überprüfen: Dadurch, dass der Empfänger zurückmeldet, wie er die Nachricht entschlüsselt hat, wie sie bei ihm angekommen ist und was sie bei ihm angerichtet hat, kann der Sender halbwegs überprüfen, ob seine Sende-Absicht mit dem Empfangsresultat übereinstimmt. Eine solche Rückmeldung heißt auch Feedback Kommunikation im Beruf und im Unternehmen Natürlich gibt es für die zwischenmenschliche Kommunikation auch Regeln. So ist es ein ungeschriebenes Gesetz, in beruflichen Besprechungen sein Mobiltelefon stumm zu schalten - alle Gespräche und SMS zu blocken - um dem Gesprächspartner seine ungeteilte Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. Immer größere Bedeutung wird auch der internen Kommunikation in einem Unternehmen beigemessen. Nur MitarbeiterInnen, die sich ernst genommen fühlen und mit ihren Wünschen und Anregungen wahrgenommen werden, sind auch zufriedene MitarbeiterInnen und können so zur Produktivität beitragen. Für die Beratung und Durchführung der effektiven Unternehmenskommunikation wird häufig eine PR Agentur engagiert. Die Kommunikations-Profis kümmern sich dann meist sowohl um das Management von Kommunikationsprozessen zwischen dem Unternehmen und seinen Mitarbeitern, als auch um die externe Kommunikation, also dem Auftritt des Unternehmens gegenüber der Umwelt, den Kunden und Geschäftspartnern. Was enthält eine Nachricht? Siehe dazu auch das Organonmodell von Karl Bühler und die Kommunikationsregeln Watzlawicks Schauen wir uns eine Nachricht genau an. Jede Nachricht enthält ein ganzes Paket mit vielen verschiedenen Botschaften und das macht den Vorgang der zwischenmenschlichen Kommunikation so kompliziert und störanfällig, aber auch so aufregend und spannend. Um die Vielfalt der Botschaften, die in einer Nachricht stecken, ordnen zu können, kann man vier seelisch bedeutsame Seiten an ihr unterscheiden. Diese vier Seiten kann man am besten an einem einfachen Alltagsbeispiel untersuchen: Der Mann (= Sender) sagt zu seiner am Steuer sitzenden Frau (= Empfänger): <

Verwendete Literatur
Stangl, W. (2026, 7. Oktober). 4 Seiten einer Nachricht - ein Modell der zwischenmenschlichen Kommunikation.
[werner stangl]s arbeitsblätter.
https://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/KOMMUNIKATION/Komm4Seiten.shtml

 

Quelle des Ausgangstextes:
Werner Stangl: 4 Seiten einer Nachricht – ein Modell der zwischenmenschlichen Kommunikation, [werner stangl]s arbeitsblätter, abgerufen am 7. Oktober 2026.


Die vier Seiten einer Nachricht – Kommunikation einfach erklärt

Was bedeutet Kommunikation?

Menschen sprechen jeden Tag miteinander. Sie erzählen etwas, stellen Fragen, geben Informationen oder sagen ihre Meinung. Dies nennt man zwischenmenschliche Kommunikation (Austausch von Informationen zwischen Menschen).

Bei einer Kommunikation gibt es meistens einen Sender (Person, die etwas sagt oder mitteilt) und einen Empfänger (Person, die die Nachricht bekommt).

Der Sender möchte einer anderen Person etwas mitteilen. Dafür benutzt er zum Beispiel Wörter, Sätze, Gesten oder Gesichtsausdrücke. Daraus entsteht eine Nachricht (Information, die eine Person an eine andere Person weitergibt).

Der Empfänger hört oder sieht diese Nachricht. Er muss verstehen, was der Sender sagen möchte.

Man kann sich Kommunikation deshalb vereinfacht so vorstellen:

Sender → Nachricht → Empfänger

Ein Beispiel:

Ein Lehrer sagt zu einem Schüler:

„Bitte öffne dein Mathematikbuch auf Seite 20.“

Der Lehrer ist der Sender. Der Satz ist die Nachricht. Der Schüler ist der Empfänger.

Eine Nachricht muss verstanden werden

Kommunikation funktioniert nicht immer ohne Probleme.

Der Sender weiß meistens, was er sagen möchte. Er muss seine Gedanken aber zuerst in Wörter oder andere Zeichen bringen. Dies nennt man Verschlüsselung (Gedanken in Wörter oder Zeichen umwandeln).

Der Empfänger hört oder liest die Nachricht. Danach versucht er, die Bedeutung zu verstehen. Dies nennt man Entschlüsselung (die Bedeutung einer Nachricht verstehen).

Wenn der Empfänger ungefähr das versteht, was der Sender sagen wollte, hat eine Verständigung (Menschen verstehen sich gegenseitig) stattgefunden.

Aber manchmal versteht der Empfänger etwas anders, als der Sender es gemeint hat. Dann entsteht ein Missverständnis (eine Person versteht eine Nachricht anders, als sie gemeint war).

Das passiert im Alltag sehr häufig.

Feedback hilft bei der Kommunikation

Der Empfänger kann dem Sender zeigen, wie er die Nachricht verstanden hat.

Diese Rückmeldung nennt man Feedback (Rückmeldung zu einer Nachricht).

Ein Beispiel:

Der Lehrer sagt:

„Bitte gib mir die Aufgabe morgen.“

Der Schüler fragt:

„Meinen Sie, dass ich die Aufgabe morgen früh im Unterricht abgeben soll?“

Der Lehrer antwortet:

„Ja, genau.“

Durch diese Rückfrage merkt der Lehrer, dass der Schüler die Nachricht richtig verstanden hat.

Feedback ist deshalb wichtig. Der Sender kann dadurch prüfen:

Hat der Empfänger meine Nachricht verstanden?

Hat er etwas falsch verstanden?

Wie ist meine Nachricht bei ihm angekommen?

Welche Wirkung hatte meine Nachricht?

Eine gute Kommunikation besteht deshalb nicht nur aus Sprechen. Auch Zuhören, Nachfragen und Rückmeldungen gehören dazu.

Kommunikation im Beruf

Auch im Beruf ist gute Kommunikation sehr wichtig.

Bei einem Gespräch sollte man dem Gesprächspartner aufmerksam zuhören. Deshalb gibt es bestimmte Kommunikationsregeln (Regeln für ein gutes Gespräch).

Bei einer beruflichen Besprechung sollte zum Beispiel das Mobiltelefon möglichst stumm sein. Nachrichten und Anrufe sollten das Gespräch nicht stören.

Damit zeigt man dem Gesprächspartner:

„Ich höre dir zu.“

„Du bist für mich gerade wichtig.“

„Ich konzentriere mich auf unser Gespräch.“

Dies gehört zu einem respektvollen Verhalten am Arbeitsplatz.

Auch in einem Ausbildungsbetrieb ist gute Kommunikation wichtig. Auszubildende müssen zum Beispiel Arbeitsaufträge verstehen. Vorgesetzte müssen erklären, was gemacht werden soll. Kollegen müssen Informationen weitergeben.

Wenn etwas unklar ist, sollte man nachfragen.

Kommunikation in einem Unternehmen

Auch innerhalb eines Unternehmens müssen Menschen miteinander kommunizieren.

Dies nennt man interne Kommunikation (Kommunikation innerhalb eines Unternehmens).

Zur internen Kommunikation gehören zum Beispiel Gespräche zwischen Mitarbeitern und Vorgesetzten, zwischen verschiedenen Abteilungen oder zwischen Kollegen.

Mitarbeiter möchten ernst genommen werden. Sie möchten Fragen stellen und ihre Wünsche, Probleme und Ideen äußern können.

Wenn Mitarbeiter merken, dass man ihnen zuhört und ihre Meinung wichtig ist, kann dies die Zufriedenheit bei der Arbeit verbessern.

Zufriedene Mitarbeiter können häufig auch besser arbeiten. Sie können dadurch zur Produktivität (Leistung eines Unternehmens oder seiner Mitarbeiter) beitragen.

Externe Kommunikation

Ein Unternehmen kommuniziert aber nicht nur mit seinen eigenen Mitarbeitern.

Es spricht auch mit Kunden, Geschäftspartnern und anderen Menschen außerhalb des Unternehmens.

Dies nennt man externe Kommunikation (Kommunikation des Unternehmens mit Menschen außerhalb des Unternehmens).

Zur externen Kommunikation gehören zum Beispiel Werbung, Internetseiten, Informationen für Kunden, Pressemitteilungen und Gespräche mit Geschäftspartnern.

Manche Unternehmen beauftragen dafür eine PR-Agentur (Firma für Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation).

PR – Public Relations (Öffentlichkeitsarbeit) bedeutet, dass ein Unternehmen Informationen über sich an andere Menschen weitergibt und sein Bild in der Öffentlichkeit gestaltet.

Eine Nachricht enthält mehr als nur Wörter

Eine Nachricht ist oft komplizierter, als man zuerst denkt.

Wenn ein Mensch einen Satz sagt, übermittelt er meistens nicht nur eine einfache Information. In einer Nachricht können gleichzeitig mehrere Botschaften (verschiedene Bedeutungen einer Nachricht) stecken.

Deshalb kann ein Satz von verschiedenen Menschen unterschiedlich verstanden werden.

Genau hier hilft das Modell der vier Seiten einer Nachricht (Modell zur Erklärung von Kommunikation).

Das Modell ist besonders mit dem deutschen Psychologen und Kommunikationswissenschaftler Friedemann Schulz von Thun verbunden.

Das Modell erklärt:

Eine Nachricht kann gleichzeitig vier verschiedene Seiten haben.

Diese vier Seiten heißen:

Sachinhalt

Selbstoffenbarung

Beziehung

Appell

Man spricht deshalb auch vom Vier-Seiten-Modell (Modell mit vier Bedeutungsseiten einer Nachricht) oder vom Kommunikationsquadrat (Darstellung einer Nachricht als Quadrat mit vier Seiten).

Die erste Seite: Sachinhalt

Der Sachinhalt (sachliche Information einer Nachricht) beschreibt, worüber der Sender informiert.

Hier geht es um Fakten und Informationen.

Ein einfaches Beispiel:

Eine Person sagt:

„Das Fenster ist offen.“

Der Sachinhalt lautet:

Das Fenster ist geöffnet.

Ein anderes Beispiel:

Der Lehrer sagt:

„Die Klassenarbeit ist am Montag.“

Der Sachinhalt lautet:

Die Klassenarbeit findet am Montag statt.

Bei der Sachseite stellt sich der Empfänger die Frage:

„Welche Information bekomme ich?“

Wichtig ist dabei:

Ist die Information richtig?

Ist sie verständlich?

Ist sie vollständig?

Die zweite Seite: Selbstoffenbarung

Jede Nachricht sagt auch etwas über die Person aus, die spricht.

Dies nennt man Selbstoffenbarung (Informationen, die der Sender über sich selbst zeigt).

Manchmal geschieht dies bewusst. Manchmal geschieht es ohne Absicht.

Beispiel:

Eine Person sagt:

„Das Fenster ist offen.“

Damit kann sie zum Beispiel auch zeigen:

„Mir ist kalt.“

oder:

„Ich mag es nicht, wenn das Fenster offen ist.“

Ein anderes Beispiel:

Ein Schüler sagt:

„Ich verstehe die Aufgabe nicht.“

Der Sachinhalt lautet:

Der Schüler versteht die Aufgabe nicht.

Gleichzeitig zeigt er etwas über sich selbst:

„Ich brauche Hilfe.“

„Ich bin unsicher.“

„Die Aufgabe ist für mich schwierig.“

Bei der Selbstoffenbarung stellt sich der Empfänger die Frage:

„Was sagt die Person über sich selbst?“

Die dritte Seite: Beziehung

Eine Nachricht sagt meistens auch etwas darüber aus, wie der Sender den Empfänger sieht.

Dies nennt man Beziehungsseite (Information darüber, wie Menschen zueinander stehen).

Dabei spielen nicht nur die Wörter eine Rolle.

Auch der Tonfall (Art, wie etwas gesprochen wird), die Mimik (Ausdruck im Gesicht) und die Gestik (Bewegungen des Körpers und der Hände) sind wichtig.

Beispiel:

Ein Lehrer sagt zu einem Schüler:

„Das kannst du doch.“

Dieser Satz kann freundlich und ermutigend gesprochen werden.

Dann kann die Botschaft sein:

„Ich glaube an dich.“

Der gleiche Satz kann aber auch genervt gesprochen werden.

Dann kann der Schüler die Botschaft so verstehen:

„Der Lehrer hält mich für langsam.“

Die Wörter sind gleich. Die Wirkung kann aber ganz verschieden sein.

Bei der Beziehungsseite stellt sich der Empfänger die Frage:

„Was hält die andere Person von mir?“

oder:

„Wie steht die andere Person zu mir?“

Die vierte Seite: Appell

Mit einer Nachricht möchte der Sender häufig erreichen, dass der Empfänger etwas tut oder denkt.

Dies nennt man Appell (Aufforderung oder Wunsch an eine andere Person).

Beispiel:

Eine Person sagt:

„Das Fenster ist offen.“

Der Appell kann sein:

„Bitte schließe das Fenster.“

Der Sender sagt diesen Wunsch aber nicht immer direkt.

Ein anderes Beispiel:

Eine Mutter sagt zu ihrem Sohn:

„Morgen musst du früh aufstehen.“

Der Sachinhalt lautet:

Der Sohn muss morgen früh aufstehen.

Der Appell kann aber sein:

„Geh jetzt ins Bett.“

Bei der Appellseite stellt sich der Empfänger die Frage:

„Was soll ich jetzt tun?“

oder:

„Was möchte die andere Person von mir?“

Ein Beispiel mit allen vier Seiten

Ein bekanntes Beispiel für das Modell ist eine Situation im Auto.

Ein Mann sitzt als Beifahrer im Auto. Eine Frau fährt das Auto.

Der Mann sagt:

„Die Ampel ist grün.“

Dieser kurze Satz kann vier verschiedene Botschaften enthalten.

1. Sachinhalt

Die Ampel zeigt grünes Licht.

Das ist die sachliche Information.

2. Selbstoffenbarung

Der Mann kann damit zeigen:

„Ich habe gesehen, dass die Ampel grün ist.“

Vielleicht zeigt er auch:

„Ich möchte weiterfahren.“

Oder:

„Ich habe es eilig.“

3. Beziehung

Die Frau könnte die Nachricht so verstehen:

„Du passt nicht richtig auf.“

Oder:

„Ich muss dir sagen, wann du fahren sollst.“

Dadurch kann sie sich kontrolliert oder kritisiert fühlen.

4. Appell

Der Mann möchte vielleicht sagen:

„Fahr los!“

Obwohl er diesen Satz gar nicht ausgesprochen hat.

Man erkennt:

Der Satz „Die Ampel ist grün“ enthält nur wenige Wörter. Trotzdem können darin verschiedene Botschaften stecken.

Vier Seiten und vier Ohren

Das Modell erklärt nicht nur die vier Seiten einer Nachricht.

Man spricht auch von den vier Ohren des Empfängers (vier Möglichkeiten, eine Nachricht zu verstehen).

Der Empfänger kann besonders auf eine bestimmte Seite achten.

Man unterscheidet:

Sachohr (achtet besonders auf Informationen und Fakten)

Selbstoffenbarungsohr (achtet besonders darauf, was der Sender über sich selbst sagt)

Beziehungsohr (achtet besonders darauf, was der Sender über den Empfänger denkt)

Appellohr (achtet besonders darauf, was der Empfänger tun soll)

Das bedeutet nicht, dass ein Mensch wirklich vier Ohren hat. Es ist ein Bild, mit dem man die Kommunikation besser erklären kann.

Das Sachohr

Mit dem Sachohr (Aufmerksamkeit für sachliche Informationen) fragt der Empfänger:

„Welche Information bekomme ich?“

Beispiel:

„Die Ampel ist grün.“

Der Empfänger hört:

„Die Ampel zeigt grünes Licht.“

Das Selbstoffenbarungsohr

Mit dem Selbstoffenbarungsohr (Aufmerksamkeit für Informationen über den Sender) fragt der Empfänger:

„Was erfahre ich über die Person?“

Beim Satz:

„Die Ampel ist grün.“

könnte der Empfänger denken:

„Er hat es eilig.“

oder:

„Er beobachtet den Verkehr sehr genau.“

Das Beziehungsohr

Mit dem Beziehungsohr (Aufmerksamkeit darauf, wie der Sender über den Empfänger denkt) fragt der Empfänger:

„Was hält die Person von mir?“

Beim Satz:

„Die Ampel ist grün.“

könnte die Fahrerin denken:

„Er glaubt, dass ich die Ampel nicht sehe.“

Sie fühlt sich vielleicht kritisiert.

Das Beziehungsohr kann besonders schnell zu Konflikten führen.

Das Appellohr

Mit dem Appellohr (Aufmerksamkeit auf eine Aufforderung) fragt der Empfänger:

„Was soll ich machen?“

Beim Satz:

„Die Ampel ist grün.“

könnte die Fahrerin hören:

„Fahr endlich los!“

Warum entstehen Missverständnisse?

Ein wichtiger Grund für Missverständnisse ist:

Der Sender meint vielleicht eine Seite der Nachricht. Der Empfänger hört aber besonders eine andere Seite.

Beispiel:

Eine Kollegin sagt:

„Hier liegt noch viel Arbeit.“

Sie meint vielleicht nur den Sachinhalt:

„Es gibt noch viele Aufgaben.“

Der Kollege hört aber mit dem Beziehungsohr:

„Du hast zu wenig gearbeitet.“

Dann kann er sich angegriffen fühlen.

Vielleicht antwortet er:

„Ich habe heute schon genug gemacht!“

So kann ein Streit entstehen, obwohl die Kollegin vielleicht gar keine Kritik gemeint hat.

Ein Beispiel aus der Schule

Ein Lehrer sieht einen Schüler, der noch kein Heft auf dem Tisch hat.

Der Lehrer sagt:

„Dein Heft liegt noch in deiner Tasche.“

Der Sachinhalt lautet:

Das Heft befindet sich noch in der Tasche.

Die Selbstoffenbarung könnte sein:

„Ich habe gesehen, dass du noch nicht bereit bist.“

Die Beziehungsseite könnte lauten:

„Ich erwarte von dir, dass du selbstständig arbeitest.“

Der Appell könnte sein:

„Hol dein Heft heraus und beginne mit der Arbeit.“

Der Schüler kann den Satz aber vielleicht als Vorwurf verstehen.

Deshalb ist es wichtig, genau zuzuhören und bei Unklarheiten nachzufragen.

Ein Beispiel aus der Ausbildung

Ein Meister sagt zu einem Auszubildenden:

„Die Werkbank ist noch nicht sauber.“

Auf der Sachebene bedeutet dies:

Die Werkbank ist noch schmutzig.

Auf der Selbstoffenbarungsseite kann der Meister zeigen:

„Sauberkeit ist mir wichtig.“

Auf der Beziehungsseite kann die Botschaft sein:

„Ich erwarte von dir, dass du deine Arbeit ordentlich machst.“

Auf der Appellseite bedeutet die Nachricht möglicherweise:

„Bitte reinige jetzt die Werkbank.“

Der Auszubildende sollte also nicht nur überlegen, was gesagt wurde, sondern auch, was damit gemeint sein könnte.

Worte sind nicht alles

Kommunikation geschieht nicht nur durch Sprache.

Es gibt auch nonverbale Kommunikation (Kommunikation ohne gesprochene Wörter).

Dazu gehören zum Beispiel:

Mimik,

Gestik,

Körperhaltung,

Blickkontakt,

Abstand zwischen Personen.

Auch der Tonfall gehört zur Wirkung einer Nachricht.

Der Satz:

„Das hast du gut gemacht.“

kann freundlich gesprochen werden.

Dann ist es wahrscheinlich ein Lob.

Er kann aber auch ironisch gesprochen werden.

Ironie (man sagt etwas, meint aber oft etwas anderes) kann dazu führen, dass der Empfänger den Satz als Kritik versteht.

Deshalb muss man bei Kommunikation nicht nur auf die Wörter achten.

Störungen in der Kommunikation

Kommunikation ist störanfällig (Missverständnisse können leicht entstehen).

Es gibt verschiedene Gründe dafür.

Menschen haben unterschiedliche Erfahrungen.

Menschen sprechen verschiedene Sprachen.

Menschen kennen manche Wörter nicht.

Menschen können unterschiedliche Gefühle haben.

Menschen können gestresst, müde oder wütend sein.

Menschen können den Tonfall unterschiedlich verstehen.

Außerdem können kulturelle Unterschiede eine Rolle spielen.

Was in einem Land als höflich gilt, kann in einem anderen Land anders verstanden werden.

Gerade in einer Klasse mit Menschen aus verschiedenen Ländern ist es deshalb wichtig, klar und respektvoll miteinander zu sprechen.

Was kann man bei einem Missverständnis tun?

Bei einem Missverständnis sollte man nicht sofort davon ausgehen, dass die andere Person etwas Böses sagen wollte.

Man kann nachfragen.

Zum Beispiel:

„Wie meinst du das?“

„Habe ich dich richtig verstanden?“

„Meinst du, dass ich das jetzt machen soll?“

„War das eine Kritik?“

„Kannst du das bitte noch einmal erklären?“

Auch der Sender kann seine Aussage genauer erklären.

Er kann zum Beispiel sagen:

„Ich wollte dich nicht kritisieren.“

oder:

„Ich wollte nur sagen, dass die Aufgabe noch nicht fertig ist.“

Dadurch kann ein Streit verhindert werden.

Gute Kommunikation

Für eine gute Kommunikation sind einige Regeln wichtig.

Man sollte deutlich sprechen.

Man sollte aufmerksam zuhören.

Man sollte andere Personen ausreden lassen.

Man sollte nachfragen, wenn etwas unklar ist.

Man sollte respektvoll bleiben.

Man sollte Feedback geben.

Man sollte Kritik möglichst sachlich formulieren.

Man sollte nicht sofort vermuten, dass eine Aussage böse gemeint ist.

Man sollte auch auf Mimik, Gestik und Tonfall achten.

Das Vier-Seiten-Modell im Alltag

Das Vier-Seiten-Modell kann in vielen Situationen helfen.

Zum Beispiel in der Schule, in der Ausbildung, am Arbeitsplatz, in der Familie, unter Freunden, bei Gesprächen mit Kunden oder bei Gesprächen mit Lehrern oder Vorgesetzten.

Wenn ein Gespräch schwierig wird, kann man überlegen:

Was war der Sachinhalt?

Was hat die Person über sich selbst gezeigt?

Was hat sie über unsere Beziehung gesagt?

Was wollte sie von mir?

Man kann auch überlegen:

Mit welchem „Ohr“ habe ich die Nachricht gehört?

Vielleicht habe ich eine sachliche Information als Kritik verstanden.

Vielleicht habe ich einen Appell überhört.

Vielleicht hat der Sender seine Nachricht nicht deutlich genug formuliert.

Zusammenfassung

Zwischenmenschliche Kommunikation (Austausch von Informationen zwischen Menschen) besteht aus einem Sender, einer Nachricht und einem Empfänger.

Der Sender schickt eine Nachricht. Der Empfänger versucht, diese Nachricht zu verstehen.

Dabei können Missverständnisse entstehen.

Feedback (Rückmeldung) hilft dabei zu prüfen, ob eine Nachricht richtig verstanden wurde.

Nach dem Vier-Seiten-Modell (Modell zur Erklärung verschiedener Bedeutungen einer Nachricht) hat jede Nachricht vier Seiten:

Sachinhalt (Welche Information wird gegeben?)

Selbstoffenbarung (Was zeigt der Sender über sich selbst?)

Beziehung (Was zeigt der Sender über sein Verhältnis zum Empfänger?)

Appell (Was soll der Empfänger tun oder denken?)

Der Empfänger kann eine Nachricht ebenfalls mit vier verschiedenen „Ohren“ hören:

Sachohr

Selbstoffenbarungsohr

Beziehungsohr

Appellohr

Missverständnisse können entstehen, wenn Sender und Empfänger unterschiedliche Seiten einer Nachricht besonders wichtig finden.

Deshalb sind genaues Zuhören, Nachfragen, Feedback und ein respektvoller Umgang besonders wichtig.

Wer das Vier-Seiten-Modell versteht, kann Gespräche besser untersuchen und viele Konflikte leichter verstehen.

Merksatz

Eine Nachricht hat vier Seiten: Sachinhalt, Selbstoffenbarung, Beziehung und Appell.

Der Sender sendet auf vier Seiten. Der Empfänger kann mit vier Ohren hören.

Gute Kommunikation gelingt besser, wenn beide Seiten aufmerksam zuhören, klar sprechen und bei Unklarheiten nachfragen.

Quelle und Grundlage: Werner Stangl: „4 Seiten einer Nachricht – ein Modell der zwischenmenschlichen Kommunikation“, [werner stangl]s arbeitsblätter; Kommunikationsmodell nach Friedemann Schulz von Thun.


PROMPT: Erstelle nun ein erklärendes Schaubild bezüglich dieser vier Ohren Modell da sollen Ohren wirklich sichtbar sein mache zeige es in Farbe

 

 

 

 

 


PROMPT: Erstelle ein weiteres ergänzendes erklärendes Schaubild was auf Basis des oben von dir paraphrasierten Textes aufbaut als Ergänzung für Sachverhalte die im ersten Schaubild nicht dargestellt sind

 

 

 

 

 

PROMPT: Erstelle nun auf Basis des von Dir paraphrasierten Textes zur Kommunikation und der Grammatikthemen in den hochgeladenen Fotos 20 verschiedene typische Grammatikübungen für Schüler mit Sprachniveau A2 aber mit dem Ziel B1 ähnlich wie das Buch Berliner Platz Grammatikübungen zur anderen Themen hat soll du nun 20  Grammatikübungen erstellen, nummeriere durch: Aufgabe 1 Aufgabe 2 und im zweiten Teil machst du die Lösungen, dann schreibst Du die jeweilige Aufgabe hi;  und in Fettdruck die Lösungen die die Schüler schreiben sollen

Grammatiktraining: Kommunikation und Vier-Ohren-Modell

Teil 1 – Übungen

Aufgabe 1 – Komparativ und Superlativ

Setze die richtige Form des Adjektivs ein.

a) Eine klare Aussage ist __________ als eine unklare Aussage. (verständlich)
b) Ein freundlicher Ton ist oft __________ als ein unfreundlicher Ton. (gut)
c) Genaues Zuhören ist bei einem schwierigen Gespräch __________. (wichtig)
d) Feedback hilft manchmal __________ von allen Möglichkeiten. (gut)

Aufgabe 2 – Personalpronomen im Nominativ, Akkusativ und Dativ

Ersetze die markierten Personen oder Dinge durch ein Personalpronomen.

a) Ich gebe meiner Mitschülerin den Text. → Ich gebe __________ __________.
b) Der Schüler fragt den Lehrer. → Er fragt __________.
c) Wir zeigen den Schülern das Schaubild. → Wir zeigen __________ __________.
d) Die Lehrerin erklärt mir die Aufgabe. → Sie erklärt __________ __________.

Aufgabe 3 – Modalverben im Präteritum

Setze das passende Modalverb im Präteritum ein: musste – konnte – wollte – durfte

a) Ich verstand die Aufgabe nicht. Deshalb __________ ich noch einmal nachfragen.
b) Der Schüler __________ seine Meinung erklären, aber ihm fehlten die Wörter.
c) Im Unterricht __________ niemand die anderen beim Sprechen unterbrechen.
d) Die Schülerin __________ wissen, was „Feedback“ bedeutet.

Aufgabe 4 – Verben mit zwei Objekten und Possessivartikel

Ergänze die richtigen Formen.

a) Der Lehrer gibt __________ Schüler __________ Rückmeldung.
(sein / eine)

b) Die Schülerin zeigt __________ Lehrerin __________ Hausaufgabe.
(ihr / ihre)

c) Wir schicken __________ Mitschülern __________ Notizen.
(unser / unsere)

d) Ich erkläre __________ Partner __________ Meinung.
(mein / meine)

Aufgabe 5 – Nebensätze mit „weil“ und „wenn“

Verbinde die beiden Sätze. Benutze weil oder wenn.

a) Ich frage nach. Ich verstehe die Nachricht nicht.
→ ________________________________________________

b) Ich verstehe etwas nicht. Ich frage noch einmal nach.
→ ________________________________________________

c) Die Schülerin ist unsicher. Sie möchte eine Erklärung.
→ ________________________________________________

d) Menschen hören genau zu. Es gibt weniger Missverständnisse.
→ ________________________________________________

Aufgabe 6 – „dass“-Sätze und Zukunft

Bilde einen Satz mit dass. Benutze bei c) und d) zusätzlich eine Form von werden.

a) Ich glaube: Feedback ist wichtig.
→ Ich glaube, __________________________________________.

b) Der Lehrer erklärt: Eine Nachricht hat vier Seiten.
→ Der Lehrer erklärt, __________________________________.

c) Ich denke: Wir besprechen morgen das Vier-Ohren-Modell.
→ Ich denke, ___________________________________________.

d) Die Lehrerin sagt: Wir machen nächste Woche eine Übung.
→ Die Lehrerin sagt, ____________________________________.

Aufgabe 7 – Perfekt mit „haben“ oder „sein“

Setze die Sätze ins Perfekt.

a) Wir sprechen über Kommunikation.
→ ________________________________________________

b) Die Schülerin fragt noch einmal nach.
→ ________________________________________________

c) Der Lehrer kommt in das Klassenzimmer.
→ ________________________________________________

d) Ihr versteht die Nachricht richtig.
→ ________________________________________________

Aufgabe 8 – Wechselpräpositionen mit Dativ oder Akkusativ

Ergänze Artikel und Präposition richtig.

a) Das Schaubild hängt an __________ Wand.
b) Der Lehrer hängt das Schaubild an __________ Wand.
c) Der Schüler legt sein Heft auf __________ Tisch.
d) Das Heft liegt auf __________ Tisch.

Aufgabe 9 – Konjunktiv II: höfliche Wünsche und Vorschläge

Formuliere höflicher. Benutze würde, könnte, wäre oder hätte.

a) Erklären Sie das bitte noch einmal!
→ ________________________________________________

b) Ich frage an deiner Stelle noch einmal nach.
→ ________________________________________________

c) Ich bin gern sicherer bei Gesprächen.
→ ________________________________________________

d) Ich habe gern mehr Zeit für die Aufgabe.
→ ________________________________________________

Aufgabe 10 – Aktiv und Passiv

Forme den Aktivsatz in einen Passivsatz um.

a) Die Lehrerin erklärt das Vier-Ohren-Modell.
→ ________________________________________________

b) Die Schüler lesen den Text.
→ ________________________________________________

c) Die Klasse bespricht die vier Seiten einer Nachricht.
→ ________________________________________________

d) Der Lehrer beantwortet die Fragen.
→ ________________________________________________

Aufgabe 11 – „deshalb“

Verbinde die Sätze mit deshalb. Achte auf die Stellung des Verbs.

a) Ich verstehe die Aussage nicht. Ich frage nach.
→ ________________________________________________

b) Der Schüler hat nicht genau zugehört. Er versteht die Aufgabe falsch.
→ ________________________________________________

c) Feedback ist wichtig. Wir üben es im Unterricht.
→ ________________________________________________

d) Die Aussage war unklar. Es entstand ein Missverständnis.
→ ________________________________________________

Aufgabe 12 – Adjektivdeklination

Setze die richtige Endung ein.

a) Das ist ein freundlich________ Feedback.
b) Der Schüler benutzt einen klar________ Satz.
c) Die Lehrerin spricht mit einer ruhig________ Stimme.
d) Wir besprechen die wichtig________ Nachricht.

Aufgabe 13 – Reflexivpronomen im Akkusativ und Dativ

Setze das richtige Reflexivpronomen ein.

a) Ich konzentriere __________ auf das Gespräch.
b) Du stellst __________ eine wichtige Frage.
c) Wir erinnern __________ an das Vier-Ohren-Modell.
d) Die Schülerin merkt __________ die neue Regel.

Aufgabe 14 – Relativsätze im Nominativ, Akkusativ und Dativ

Ergänze der, die, das, den oder dem.

a) Ein Schüler, __________ gut zuhört, versteht viele Nachrichten besser.
b) Die Nachricht, __________ ich gestern gelesen habe, war sehr deutlich.
c) Der Lehrer, __________ ich die Frage gestellt habe, hat mir geholfen.
d) Das Schaubild, __________ an der Wand hängt, erklärt die vier Ohren.

Aufgabe 15 – Verben mit Präpositionen und Pronominaladverbien

Ergänze die passende Präposition oder das passende Pronominaladverb.

a) Wir sprechen __________ das Vier-Ohren-Modell.
b) Ich denke oft __________ unser Gespräch.
c) Wir haben das Thema Kommunikation gelernt. Jetzt sprechen wir __________.
d) Die Schülerin wartet __________ eine Antwort.

Aufgabe 16 – Präteritum für einen Bericht

Setze die Verben ins Präteritum.

Gestern __________ unsere Klasse sehr ruhig. (sein)
Der Lehrer __________ ein neues Schaubild. (haben)
Er __________ uns eine Frage. (stellen)
Danach __________ eine Schülerin nach der Bedeutung von „Feedback“. (fragen)

Aufgabe 17 – Direkte und indirekte Fragen

Forme die direkte Frage in eine indirekte Frage um.

a) Was bedeutet Feedback?
→ Kannst du mir sagen, __________________________________?

b) Warum ist Kommunikation manchmal schwierig?
→ Ich möchte wissen, ____________________________________.

c) Hat der Schüler die Nachricht verstanden?
→ Weißt du, ____________________________________________?

d) Wann beginnt die nächste Unterrichtsstunde?
→ Kannst du mir sagen, __________________________________?

Aufgabe 18 – Infinitiv mit „zu“

Verbinde die Sätze.

a) Ich versuche. Ich spreche deutlich.
→ ________________________________________________

b) Der Schüler vergisst. Er schaltet sein Handy aus.
→ ________________________________________________

c) Wir beginnen. Wir bearbeiten die Aufgaben.
→ ________________________________________________

d) Die Schülerin versucht. Sie erklärt ihre Meinung ruhig.
→ ________________________________________________

Aufgabe 19 – Temporale Nebensätze

Setze als, bevor, während oder nachdem ein.

a) __________ ich antworte, höre ich zuerst genau zu.

b) __________ die Schülerin spricht, hören die anderen zu.

c) __________ wir das Thema zum ersten Mal besprachen, kannten viele Schüler das Vier-Ohren-Modell noch nicht.

d) __________ der Lehrer das Modell erklärt hatte, machten wir eine Übung.

Aufgabe 20 – Zweiteilige Konnektoren

Ergänze sowohl … als auch, entweder … oder, zwar … aber oder weder … noch.

a) Gute Kommunikation braucht __________ deutliches Sprechen __________ genaues Zuhören.

b) Bei einem Missverständnis kann man __________ nachfragen __________ die eigene Aussage noch einmal erklären.

c) Die Nachricht war __________ kurz, __________ sie hatte mehrere Bedeutungen.

d) Der Schüler hat __________ gelacht __________ gesprochen. Er hat nur zugehört.

Teil 2 – Lösungen

Aufgabe 1 – Komparativ und Superlativ

a) Eine klare Aussage ist verständlicher als eine unklare Aussage.
b) Ein freundlicher Ton ist oft besser als ein unfreundlicher Ton.
c) Genaues Zuhören ist bei einem schwierigen Gespräch wichtiger.
d) Feedback hilft manchmal am besten von allen Möglichkeiten.

Aufgabe 2 – Personalpronomen

a) Ich gebe meiner Mitschülerin den Text. → Ich gebe ihn ihr.
b) Der Schüler fragt den Lehrer. → Er fragt ihn.
c) Wir zeigen den Schülern das Schaubild. → Wir zeigen es ihnen.
d) Die Lehrerin erklärt mir die Aufgabe. → Sie erklärt sie mir.

Aufgabe 3 – Modalverben im Präteritum

a) Ich verstand die Aufgabe nicht. Deshalb musste ich noch einmal nachfragen.
b) Der Schüler konnte seine Meinung erklären, aber ihm fehlten die Wörter.
c) Im Unterricht durfte niemand die anderen beim Sprechen unterbrechen.
d) Die Schülerin wollte wissen, was „Feedback“ bedeutet.

Aufgabe 4 – Verben mit zwei Objekten

a) Der Lehrer gibt seinem Schüler eine Rückmeldung.
b) Die Schülerin zeigt ihrer Lehrerin ihre Hausaufgabe.
c) Wir schicken unseren Mitschülern unsere Notizen.
d) Ich erkläre meinem Partner meine Meinung.

Aufgabe 5 – „weil“ und „wenn“

a) Ich frage nach, weil ich die Nachricht nicht verstehe.
b) Wenn ich etwas nicht verstehe, frage ich noch einmal nach.
c) Die Schülerin möchte eine Erklärung, weil sie unsicher ist.
d) Wenn Menschen genau zuhören, gibt es weniger Missverständnisse.

Aufgabe 6 – „dass“ und Zukunft

a) Ich glaube, dass Feedback wichtig ist.
b) Der Lehrer erklärt, dass eine Nachricht vier Seiten hat.
c) Ich denke, dass wir morgen das Vier-Ohren-Modell besprechen werden.
d) Die Lehrerin sagt, dass wir nächste Woche eine Übung machen werden.

Aufgabe 7 – Perfekt

a) Wir haben über Kommunikation gesprochen.
b) Die Schülerin hat noch einmal nachgefragt.
c) Der Lehrer ist in das Klassenzimmer gekommen.
d) Ihr habt die Nachricht richtig verstanden.

Aufgabe 8 – Wechselpräpositionen

a) Das Schaubild hängt an der Wand.
b) Der Lehrer hängt das Schaubild an die Wand.
c) Der Schüler legt sein Heft auf den Tisch.
d) Das Heft liegt auf dem Tisch.

Aufgabe 9 – Konjunktiv II

a) Könnten Sie das bitte noch einmal erklären?
b) Ich würde an deiner Stelle noch einmal nachfragen.
c) Ich wäre bei Gesprächen gern sicherer.
d) Ich hätte gern mehr Zeit für die Aufgabe.

Aufgabe 10 – Aktiv und Passiv

a) Das Vier-Ohren-Modell wird von der Lehrerin erklärt.
b) Der Text wird von den Schülern gelesen.
c) Die vier Seiten einer Nachricht werden von der Klasse besprochen.
d) Die Fragen werden vom Lehrer beantwortet.

Aufgabe 11 – „deshalb“

a) Ich verstehe die Aussage nicht. Deshalb frage ich nach.
b) Der Schüler hat nicht genau zugehört. Deshalb versteht er die Aufgabe falsch.
c) Feedback ist wichtig. Deshalb üben wir es im Unterricht.
d) Die Aussage war unklar. Deshalb entstand ein Missverständnis.

Aufgabe 12 – Adjektivdeklination

a) Das ist ein freundliches Feedback.
b) Der Schüler benutzt einen klaren Satz.
c) Die Lehrerin spricht mit einer ruhigen Stimme.
d) Wir besprechen die wichtige Nachricht.

Aufgabe 13 – Reflexivpronomen

a) Ich konzentriere mich auf das Gespräch.
b) Du stellst dir eine wichtige Frage.
c) Wir erinnern uns an das Vier-Ohren-Modell.
d) Die Schülerin merkt sich die neue Regel.

Aufgabe 14 – Relativsätze

a) Ein Schüler, der gut zuhört, versteht viele Nachrichten besser.
b) Die Nachricht, die ich gestern gelesen habe, war sehr deutlich.
c) Der Lehrer, dem ich die Frage gestellt habe, hat mir geholfen.
d) Das Schaubild, das an der Wand hängt, erklärt die vier Ohren.

Aufgabe 15 – Verben mit Präpositionen

a) Wir sprechen über das Vier-Ohren-Modell.
b) Ich denke oft an unser Gespräch.
c) Wir haben das Thema Kommunikation gelernt. Jetzt sprechen wir darüber.
d) Die Schülerin wartet auf eine Antwort.

Aufgabe 16 – Präteritum

Gestern war unsere Klasse sehr ruhig.
Der Lehrer hatte ein neues Schaubild.
Er stellte uns eine Frage.
Danach fragte eine Schülerin nach der Bedeutung von „Feedback“.

Aufgabe 17 – Direkte und indirekte Fragen

a) Kannst du mir sagen, was Feedback bedeutet?

b) Ich möchte wissen, warum Kommunikation manchmal schwierig ist.

c) Weißt du, ob der Schüler die Nachricht verstanden hat?

d) Kannst du mir sagen, wann die nächste Unterrichtsstunde beginnt?

Aufgabe 18 – Infinitiv mit „zu“

a) Ich versuche, deutlich zu sprechen.
b) Der Schüler vergisst, sein Handy auszuschalten.
c) Wir beginnen, die Aufgaben zu bearbeiten.
d) Die Schülerin versucht, ihre Meinung ruhig zu erklären.

Aufgabe 19 – Temporale Nebensätze

a) Bevor ich antworte, höre ich zuerst genau zu.
b) Während die Schülerin spricht, hören die anderen zu.
c) Als wir das Thema zum ersten Mal besprachen, kannten viele Schüler das Vier-Ohren-Modell noch nicht.
d) Nachdem der Lehrer das Modell erklärt hatte, machten wir eine Übung.

Aufgabe 20 – Zweiteilige Konnektoren

a) Gute Kommunikation braucht sowohl deutliches Sprechen als auch genaues Zuhören.

b) Bei einem Missverständnis kann man entweder nachfragen oder die eigene Aussage noch einmal erklären.

c) Die Nachricht war zwar kurz, aber sie hatte mehrere Bedeutungen.

d) Der Schüler hat weder gelacht noch gesprochen. Er hat nur zugehört.


PROMPT: Erstelle nun eine Vokabelliste aus dem oben von dir paraphrasierten Text in dem alle Substantive und alle Verben erklärt werden ein eindeutig erklärt die Erklärung passt ausschließlich auf diese Begriffe die Begriffe links in Fettdruck dann Gleichheitszeichen und dann die Erklärung Sprachniveau A2

Vokabelliste – Kommunikation und Vier-Ohren-Modell

Substantive

die Kommunikation = Menschen geben Informationen, Gedanken oder Gefühle an andere Menschen weiter.

die zwischenmenschliche Kommunikation = Kommunikation zwischen zwei oder mehreren Menschen.

der Mensch = eine Person.

das Gespräch = zwei oder mehrere Menschen sprechen miteinander.

die Frage = ein Satz, mit dem man etwas wissen möchte.

die Information = etwas, das man erfährt oder wissen soll.

die Meinung = das, was eine Person über etwas denkt.

der Sender = die Person, die eine Nachricht an eine andere Person gibt.

der Empfänger = die Person, die eine Nachricht bekommt.

die Nachricht = eine Information, die von einer Person zu einer anderen Person geht.

das Wort = ein einzelner Teil einer Sprache, zum Beispiel „Haus“ oder „sprechen“.

der Satz = mehrere Wörter, die zusammen eine Aussage oder Frage bilden.

das Zeichen = etwas Sichtbares, das eine Bedeutung hat, zum Beispiel ein Symbol.

die Geste = eine Bewegung mit dem Körper oder den Händen, die etwas zeigt.

der Gesichtsausdruck = das, was man im Gesicht einer Person erkennen kann.

die Bedeutung = das, was ein Wort, ein Satz oder ein Zeichen meint.

die Verschlüsselung = Gedanken werden in Wörter oder Zeichen umgewandelt.

die Entschlüsselung = eine Person versucht, die Bedeutung einer Nachricht zu verstehen.

der Gedanke = etwas, das eine Person im Kopf denkt.

die Verständigung = Menschen verstehen, was die anderen sagen oder meinen.

das Missverständnis = eine Person versteht etwas anders, als es gemeint war.

die Rückmeldung = eine Antwort darauf, wie etwas verstanden oder aufgenommen wurde.

das Feedback = eine Rückmeldung zu einer Nachricht, einer Arbeit oder einem Verhalten.

die Wirkung = das, was eine Nachricht bei einer Person auslöst.

die Kommunikationsregel = eine Regel, die bei einem guten Gespräch helfen soll.

der Gesprächspartner = die Person, mit der man spricht.

die Besprechung = ein geplantes Gespräch über ein bestimmtes Thema.

das Mobiltelefon = ein tragbares Telefon, zum Beispiel ein Smartphone.

der Anruf = eine Person telefoniert mit einer anderen Person.

die Aufmerksamkeit = man konzentriert sich auf eine Person oder Sache.

das Verhalten = die Art, wie eine Person handelt.

der Arbeitsplatz = der Ort, an dem eine Person arbeitet.

der Beruf = eine Arbeit, für die man bestimmte Kenntnisse und Fähigkeiten braucht.

die Ausbildung = eine Zeit, in der man einen Beruf lernt.

der Ausbildungsbetrieb = eine Firma, in der ein Auszubildender einen Beruf lernt.

der Auszubildende = eine Person, die einen Beruf lernt.

der Arbeitsauftrag = eine Aufgabe, die man bei der Arbeit erledigen soll.

der Vorgesetzte = eine Person im Betrieb, die Mitarbeitern Anweisungen geben darf.

der Kollege = eine Person, mit der man zusammenarbeitet.

das Unternehmen = eine Firma oder ein Betrieb.

die interne Kommunikation = Kommunikation zwischen Menschen innerhalb eines Unternehmens.

der Mitarbeiter = eine Person, die in einem Unternehmen arbeitet.

die Abteilung = ein bestimmter Bereich in einem Unternehmen.

der Wunsch = etwas, das eine Person gern haben oder erreichen möchte.

das Problem = eine schwierige Situation, für die man eine Lösung braucht.

die Idee = ein neuer Gedanke oder Vorschlag.

die Zufriedenheit = das Gefühl, dass etwas gut oder passend ist.

die Produktivität = die Menge oder Leistung, die bei der Arbeit erreicht wird.

die Leistung = das, was eine Person bei einer Aufgabe oder Arbeit schafft.

die externe Kommunikation = Kommunikation eines Unternehmens mit Menschen außerhalb des Unternehmens.

der Kunde = eine Person, die etwas bei einer Firma kauft oder eine Dienstleistung nutzt.

der Geschäftspartner = eine Person oder Firma, mit der ein Unternehmen zusammenarbeitet.

die Werbung = Informationen, die Menschen zum Kauf eines Produkts oder einer Dienstleistung bewegen sollen.

die Internetseite = eine Seite mit Informationen im Internet.

die Pressemitteilung = ein Text mit Informationen für Zeitungen, Radio, Fernsehen oder andere Medien.

die PR-Agentur = eine Firma, die andere Firmen bei ihrer öffentlichen Kommunikation unterstützt.

PR = Abkürzung für „Public Relations“.

Public Relations = englischer Fachbegriff für Öffentlichkeitsarbeit.

die Öffentlichkeitsarbeit = ein Unternehmen informiert die Öffentlichkeit über sich und seine Arbeit.

das Bild in der Öffentlichkeit = die Vorstellung, die andere Menschen von einer Firma oder Person haben.

die Botschaft = eine Bedeutung oder Aussage, die in einer Nachricht steckt.

das Modell = eine vereinfachte Darstellung, mit der man etwas erklären kann.

das Vier-Seiten-Modell = ein Kommunikationsmodell, bei dem eine Nachricht vier verschiedene Seiten hat.

das Kommunikationsquadrat = eine andere Bezeichnung für das Vier-Seiten-Modell.

die Seite = beim Vier-Seiten-Modell eine bestimmte Bedeutung einer Nachricht.

der Sachinhalt = die sachliche Information einer Nachricht.

die Sachseite = die Seite einer Nachricht, auf der Fakten und Informationen wichtig sind.

der Fakt = eine Information, die überprüft werden kann.

die Selbstoffenbarung = das, was der Sender mit einer Nachricht über sich selbst zeigt.

die Beziehungsseite = die Seite einer Nachricht, die zeigt, wie der Sender zum Empfänger steht.

die Beziehung = die Verbindung zwischen zwei Menschen.

der Appell = eine Aufforderung oder ein Wunsch an eine andere Person.

die Aufforderung = eine Aussage, mit der jemand möchte, dass eine andere Person etwas tut.

der Tonfall = die Art, wie eine Person etwas sagt.

die Mimik = Bewegungen und Ausdrücke im Gesicht.

die Gestik = Bewegungen mit Händen, Armen oder Körper.

die Körperhaltung = die Art, wie eine Person sitzt, steht oder ihren Körper hält.

der Blickkontakt = zwei Menschen sehen sich beim Gespräch in die Augen.

der Abstand = die Entfernung zwischen zwei Personen oder Dingen.

das Lob = eine positive Aussage über eine Person oder ihre Arbeit.

die Kritik = eine Aussage darüber, was nicht gut ist oder verbessert werden soll.

die Ironie = eine Person sagt etwas, meint aber etwas anderes.

das Sachohr = die Art des Hörens, bei der man besonders auf Fakten achtet.

das Selbstoffenbarungsohr = die Art des Hörens, bei der man darauf achtet, was der Sender über sich zeigt.

das Beziehungsohr = die Art des Hörens, bei der man besonders darauf achtet, wie der Sender über den Empfänger denkt.

das Appellohr = die Art des Hörens, bei der man besonders darauf achtet, was man tun soll.

das Ohr = Körperteil zum Hören; im Modell bedeutet es eine Art, eine Nachricht zu verstehen.

die Möglichkeit = etwas, das geschehen oder gemacht werden kann.

der Grund = die Ursache dafür, warum etwas passiert.

die Erfahrung = etwas, das eine Person erlebt und daraus gelernt hat.

das Gefühl = zum Beispiel Freude, Angst, Ärger oder Unsicherheit.

der Stress = eine starke Belastung, bei der man sich unter Druck fühlt.

die Müdigkeit = das Gefühl, dass man schlafen oder sich ausruhen möchte.

die Wut = ein starkes Gefühl von Ärger.

der kulturelle Unterschied = ein Unterschied zwischen Gewohnheiten oder Regeln verschiedener Kulturen.

das Land = ein Staat oder Gebiet mit einer eigenen Regierung.

die Kultur = gemeinsame Gewohnheiten, Werte und Traditionen einer Gruppe von Menschen.

der Konflikt = ein Streit oder eine schwierige Situation zwischen Menschen.

der Streit = ein Gespräch, bei dem Menschen stark unterschiedlicher Meinung sind und oft ärgerlich werden.

die Situation = das, was in einem bestimmten Moment passiert.

der Alltag = das normale tägliche Leben.

die Schule = ein Ort, an dem Menschen lernen.

die Klasse = eine Gruppe von Schülern, die zusammen Unterricht hat.

der Unterricht = die Zeit in der Schule, in der gelernt und gearbeitet wird.

der Lehrer = eine Person, die Schüler unterrichtet.

die Lehrerin = eine Frau, die Schüler unterrichtet.

der Schüler = eine männliche Person, die eine Schule besucht.

die Schülerin = eine weibliche Person, die eine Schule besucht.

die Aufgabe = eine Arbeit oder Frage, die man bearbeiten soll.

die Erklärung = Informationen, die etwas verständlich machen.

das Beispiel = ein konkreter Fall, mit dem man etwas erklärt.

das Fenster = eine Öffnung mit Glas in einer Wand, durch die Licht kommt.

die Ampel = ein Verkehrszeichen mit rotem, gelbem und grünem Licht.

das Licht = etwas, durch das man sehen kann.

das Auto = ein Fahrzeug für Personen.

der Fahrer = eine männliche Person, die ein Fahrzeug fährt.

die Fahrerin = eine weibliche Person, die ein Fahrzeug fährt.

der Beifahrer = eine Person, die im Auto neben dem Fahrer sitzt.

die Werkbank = ein stabiler Tisch, an dem man handwerklich arbeitet.

die Sauberkeit = der Zustand, wenn etwas nicht schmutzig ist.

die Regel = eine Vorgabe, wie man sich verhalten oder etwas machen soll.

die Unklarheit = eine Situation, in der etwas nicht gut verstanden wird.

die Antwort = das, was eine Person auf eine Frage sagt oder schreibt.

die Reaktion = das Verhalten einer Person nach einem Ereignis oder einer Nachricht.

die Zusammenfassung = ein kurzer Text mit den wichtigsten Informationen.

der Merksatz = ein kurzer Satz, der eine wichtige Regel oder Information zusammenfasst.

Verben

sprechen = mit Wörtern etwas sagen.

reden = mit einer oder mehreren Personen sprechen.

erzählen = einer Person etwas ausführlicher berichten.

fragen = etwas sagen, weil man eine Information bekommen möchte.

stellen = in „eine Frage stellen“: eine Frage sagen.

geben = etwas an eine andere Person weitergeben.

mitteilen = einer anderen Person eine Information geben.

sagen = Wörter sprechen, damit eine andere Person etwas hört.

äußern = eine Meinung, einen Wunsch oder einen Gedanken sagen.

benutzen = etwas für einen bestimmten Zweck verwenden.

entstehen = etwas beginnt oder entwickelt sich.

hören = mit den Ohren Geräusche oder Sprache wahrnehmen.

sehen = mit den Augen etwas wahrnehmen.

verstehen = wissen, was eine Aussage oder Information bedeutet.

meinen = etwas Bestimmtes mit einer Aussage ausdrücken wollen.

wissen = eine Information kennen.

möchten = etwas gern wollen.

wollen = den Wunsch haben, etwas zu tun oder zu bekommen.

können = die Fähigkeit oder Möglichkeit haben, etwas zu tun.

müssen = etwas ist notwendig oder vorgeschrieben.

sollen = eine Person bekommt eine Aufgabe oder Aufforderung.

dürfen = die Erlaubnis haben, etwas zu tun.

verschlüsseln = Gedanken in Wörter oder Zeichen umwandeln.

entschlüsseln = herausfinden, was eine Nachricht bedeutet.

umwandeln = etwas in eine andere Form bringen.

stattfinden = etwas passiert zu einem bestimmten Zeitpunkt oder Ort.

übereinstimmen = zwei Dinge sind gleich oder passen zusammen.

zurückmelden = sagen, wie man etwas verstanden oder erlebt hat.

prüfen = kontrollieren, ob etwas richtig ist.

ankommen = bei Kommunikation: eine Nachricht wird von einer Person auf eine bestimmte Weise verstanden.

auslösen = bewirken, dass etwas passiert oder ein Gefühl entsteht.

helfen = etwas für eine andere Person leichter machen.

zuhören = aufmerksam hören, was eine andere Person sagt.

nachfragen = noch einmal eine Frage stellen, weil etwas nicht klar ist.

erklären = etwas so beschreiben, dass eine andere Person es versteht.

arbeiten = eine berufliche oder andere Aufgabe erledigen.

lernen = neue Kenntnisse oder Fähigkeiten bekommen.

unterbrechen = dafür sorgen, dass eine Person beim Sprechen oder Arbeiten kurz aufhören muss.

zeigen = dafür sorgen, dass eine andere Person etwas sehen oder erkennen kann.

beitragen = mithelfen, damit ein bestimmtes Ergebnis erreicht wird.

kaufen = Geld für eine Ware bezahlen und die Ware bekommen.

nutzen = etwas verwenden.

beauftragen = einer Person oder Firma offiziell eine Aufgabe geben.

unterstützen = einer Person helfen.

informieren = jemandem wichtige Informationen geben.

gestalten = etwas bewusst planen und machen.

übermitteln = eine Nachricht oder Information an eine andere Person weitergeben.

stecken = bei einer Nachricht: eine bestimmte Bedeutung ist darin enthalten.

unterscheiden = erkennen, dass zwei Dinge nicht gleich sind.

beschreiben = mit Wörtern erklären, wie etwas ist.

geschehen = passieren.

passen = zu einer Sache oder Situation richtig sein.

wirken = einen bestimmten Eindruck oder eine bestimmte Wirkung haben.

sich fühlen = merken, wie die eigene Stimmung oder das eigene Gefühl ist.

denken = im Kopf Gedanken haben.

glauben = etwas für richtig oder wahrscheinlich halten.

beobachten = etwas oder jemanden genau ansehen.

fahren = sich mit einem Fahrzeug bewegen.

losfahren = mit einem Fahrzeug anfangen zu fahren.

kontrollieren = prüfen, ob etwas richtig gemacht wird.

kritisieren = sagen, was man an etwas nicht gut findet.

auffordern = einer Person deutlich sagen, dass sie etwas tun soll.

achten auf = etwas besonders beachten.

sich konzentrieren auf = die Aufmerksamkeit stark auf eine Sache richten.

sich beschweren = sagen, dass man mit etwas nicht zufrieden ist.

sich erinnern an = etwas wieder im Gedächtnis haben.

sich angegriffen fühlen = denken oder fühlen, dass eine andere Person einen kritisiert oder verletzt.

antworten = auf eine Frage oder Aussage etwas sagen oder schreiben.

vermuten = glauben, dass etwas so sein könnte, ohne es sicher zu wissen.

ausdrücken = einen Gedanken oder ein Gefühl mit Worten oder Zeichen zeigen.

formulieren = Wörter und Sätze passend auswählen.

verhindern = dafür sorgen, dass etwas nicht passiert.

vermeiden = versuchen, dass etwas nicht passiert.

ausreden lassen = warten, bis eine andere Person mit dem Sprechen fertig ist.

bleiben = weiterhin in einem bestimmten Zustand sein.

umgehen mit = sich gegenüber einer Person oder Sache auf eine bestimmte Weise verhalten.

erleben = etwas selbst erfahren.

kennen = wissen, was oder wer etwas oder jemand ist.

gelten = als richtig oder gültig angesehen werden.

spielen = in „eine Rolle spielen“: wichtig für etwas sein.

sitzen = sich auf einem Stuhl oder einer anderen Fläche befinden.

liegen = sich waagerecht an einem Ort befinden.

stehen = sich aufrecht an einem Ort befinden.

öffnen = etwas aufmachen.

schließen = etwas zumachen.

beginnen = mit etwas anfangen.

anfangen = mit einer Tätigkeit starten.

machen = etwas tun oder herstellen.

tun = eine Handlung ausführen.

handeln = etwas tun; bei Personen: sich auf eine bestimmte Weise verhalten.

erreichen = ein gewünschtes Ziel bekommen.

untersuchen = etwas genau ansehen und prüfen.

besprechen = gemeinsam über ein Thema sprechen.

überlegen = über etwas genau nachdenken.

bedeuten = eine bestimmte Aussage oder einen bestimmten Sinn haben.

enthalten = etwas ist Teil einer Sache.

wahrnehmen = etwas sehen, hören oder bemerken.

bemerken = erkennen, dass etwas passiert oder vorhanden ist.

erkennen = verstehen oder sehen, was etwas ist.

beachten = auf etwas achten.

kommunizieren = Informationen, Gedanken oder Gefühle mit anderen Menschen austauschen.

weitergeben = etwas, zum Beispiel eine Information, an eine andere Person geben.

sich austauschen = gegenseitig Informationen oder Gedanken weitergeben.

sich verbessern = besser werden.

sich entwickeln = sich mit der Zeit verändern oder weiterbilden.

sich unterscheiden = nicht gleich sein.

sich verstehen = die Aussagen und Absichten einer anderen Person richtig erkennen.

sich konzentrieren = die Aufmerksamkeit stark auf eine Sache richten.

sich verhalten = auf eine bestimmte Weise handeln.

sich befinden = an einem bestimmten Ort sein.

sich ändern = anders werden.

gelingen = ein gewünschtes Ergebnis wird erreicht.

missverstehen = eine Aussage anders verstehen, als sie gemeint ist.

wiederholen = etwas noch einmal sagen oder tun.

zusammenfassen = nur die wichtigsten Informationen kurz wiedergeben.


PROMPT: Erstelle nun auf Basis der vorher genannten Texte eine Klassenarbeit für Schüler in der internationalen Förderklasse mit Titel und mit Überschrift basierend auf die vorherigen Seiten, Arbeitsdauer 80 Minuten

Deutsch – Klassenarbeit Nr. ___

Kommunikation und das Vier-Ohren-Modell

Internationale Förderklasse – Sprachniveau A2 mit Übergang zu B1

Name: __________________________________________

Klasse: ____________________ Datum: ____________________

Arbeitsdauer: 80 Minuten

Gesamtpunktzahl: 60 Punkte

Hinweise: Lies alle Aufgaben genau. Schreibe leserlich. Antworte bei Textaufgaben möglichst in ganzen Sätzen. Achte auf Rechtschreibung, Satzbau und Grammatik. Wenn du ein Wort nicht kennst, versuche zuerst, seine Bedeutung aus dem Zusammenhang zu verstehen.

Teil A – Lesen und Verstehen

Ausgangstext: Kommunikation im Alltag

Menschen kommunizieren jeden Tag. Sie sprechen miteinander, stellen Fragen, geben Informationen weiter oder sagen ihre Meinung. Bei einer Kommunikation gibt es meistens einen Sender und einen Empfänger. Der Sender gibt eine Nachricht weiter. Der Empfänger hört oder liest diese Nachricht und versucht, sie zu verstehen.

Das funktioniert aber nicht immer ohne Probleme. Ein Sender weiß meistens genau, was er sagen möchte. Der Empfänger kann dieselbe Nachricht trotzdem anders verstehen. Dann entsteht ein Missverständnis.

Deshalb ist Feedback wichtig. Feedback bedeutet Rückmeldung. Der Empfänger kann zum Beispiel nachfragen: „Habe ich dich richtig verstanden?“ Der Sender kann dann erklären, was er wirklich gemeint hat.

Eine Nachricht besteht außerdem nicht nur aus einer sachlichen Information. Nach dem Vier-Seiten-Modell kann eine Nachricht vier verschiedene Seiten haben. Diese Seiten heißen Sachinhalt, Selbstoffenbarung, Beziehung und Appell.

Ein Beispiel: Ein Mann sitzt als Beifahrer im Auto und sagt zur Fahrerin: „Die Ampel ist grün.“

Der Sachinhalt ist einfach: Die Ampel zeigt grünes Licht.

Bei der Selbstoffenbarung zeigt der Mann etwas über sich selbst. Vielleicht möchte er weiterfahren oder er hat es eilig.

Auf der Beziehungsseite kann die Fahrerin denken: „Er glaubt, dass ich nicht richtig aufpasse.“

Der Appell könnte sein: „Fahr los!“

Der Empfänger kann eine Nachricht also mit verschiedenen „Ohren“ hören. Man spricht vom Sachohr, Selbstoffenbarungsohr, Beziehungsohr und Appellohr.

Auch Tonfall, Mimik und Gestik sind bei der Kommunikation wichtig. Der gleiche Satz kann freundlich, ärgerlich oder ironisch gesprochen werden. Deshalb können Menschen denselben Satz unterschiedlich verstehen.

Gute Kommunikation bedeutet deshalb: deutlich sprechen, aufmerksam zuhören, andere ausreden lassen und bei Unklarheiten nachfragen.

Aufgabe 1 – Richtig oder falsch? 6 Punkte

Schreibe richtig oder falsch.

a) Der Sender bekommt die Nachricht. ____________________

b) Feedback bedeutet Rückmeldung. ____________________

c) Eine Nachricht hat nach dem Vier-Seiten-Modell nur zwei Seiten. ____________________

d) Der Sachinhalt enthält sachliche Informationen. ____________________

e) Tonfall und Mimik können die Bedeutung einer Nachricht verändern. ____________________

f) Nachfragen kann helfen, Missverständnisse zu vermeiden. ____________________

Aufgabe 2 – Fragen zum Text 8 Punkte

Antworte in ganzen Sätzen.

a) Was ist die Aufgabe des Senders?



b) Warum können Missverständnisse entstehen?



c) Was bedeutet Feedback?



d) Nenne zwei Dinge, die für eine gute Kommunikation wichtig sind.



Teil B – Das Vier-Ohren-Modell

Aufgabe 3 – Die vier Seiten einer Nachricht 8 Punkte

Ordne die Erklärungen den richtigen Fachbegriffen zu.

Fachbegriffe:

Sachinhalt – Selbstoffenbarung – Beziehung – Appell

a) Was möchte der Sender, dass der Empfänger tut?


b) Welche sachliche Information enthält die Nachricht?


c) Was zeigt der Sender über sich selbst?


d) Was zeigt der Sender darüber, wie er zum Empfänger steht?


Nun schreibe zu jedem Fachbegriff eine eigene kurze Erklärung.

e) Sachinhalt:


f) Selbstoffenbarung:


g) Beziehung:


h) Appell:


Aufgabe 4 – Ein Satz, vier Bedeutungen 8 Punkte

Eine Lehrerin sagt zu einem Schüler:

„Dein Heft liegt noch in deiner Tasche.“

Schreibe auf, was diese Nachricht auf den vier Seiten bedeuten kann.

a) Sachinhalt:


b) Selbstoffenbarung:


c) Beziehung:


d) Appell:


Teil C – Wortschatz

Aufgabe 5 – Fachbegriffe erklären 6 Punkte

Erkläre die folgenden Begriffe in einfacher Sprache.

a) Missverständnis


b) Feedback


c) Empfänger


d) Mimik


e) Gestik


f) Tonfall


Teil D – Grammatik

Aufgabe 6 – weil, wenn oder deshalb 6 Punkte

Verbinde die Sätze richtig. Benutze das Wort in der Klammer.

a) Ich verstehe die Nachricht nicht. Ich frage noch einmal nach.
(weil)


b) Menschen hören gut zu. Es gibt weniger Missverständnisse.
(wenn)


c) Die Aussage war nicht klar. Der Schüler verstand sie falsch.
(deshalb)


Aufgabe 7 – Perfekt und Präteritum 4 Punkte

a) Setze ins Perfekt:

Wir sprechen über Kommunikation.


b) Setze ins Perfekt:

Die Schülerin fragt nach.


c) Setze ins Präteritum:

Der Lehrer ist freundlich.


d) Setze ins Präteritum:

Die Klasse hat viele Fragen.


Aufgabe 8 – Relativsätze 4 Punkte

Ergänze der, die, das, den oder dem.

a) Der Schüler, __________ gut zuhört, versteht die Aufgabe.

b) Die Nachricht, __________ ich gelesen habe, war deutlich.

c) Der Lehrer, __________ ich die Frage gestellt habe, hilft mir.

d) Das Schaubild, __________ an der Wand hängt, erklärt das Modell.

Aufgabe 9 – Indirekte Fragen und Konjunktiv II 4 Punkte

a) Forme eine indirekte Frage:

Was bedeutet Feedback?

Kannst du mir sagen,

____________________________________________________________________?

b) Forme eine indirekte Frage:

Warum entstehen Missverständnisse?

Ich möchte wissen,

____________________________________________________________________.

c) Formuliere höflicher:

„Erklären Sie das noch einmal!“

____________________________________________________________________?

d) Formuliere einen Vorschlag mit würde:

„Du sollst noch einmal nachfragen.“


Teil E – Schreiben

Aufgabe 10 – Eine Situation erklären 6 Punkte

Lies die Situation:

Ein Schüler sagt zu einer Mitschülerin:

„Du bist heute aber früh da.“

Die Mitschülerin wird sofort ärgerlich. Sie denkt, dass der Schüler sie kritisieren möchte.

Schreibe einen kurzen Text von ungefähr 6 bis 8 Sätzen.

Gehe dabei auf folgende Punkte ein:

Sachinhalt, Selbstoffenbarung, Beziehung, Appell, Entstehung des Missverständnisses und eine Möglichkeit zur Klärung.









Punkteübersicht

Aufgabe 1: ____ / 6 Punkte

Aufgabe 2: ____ / 8 Punkte

Aufgabe 3: ____ / 8 Punkte

Aufgabe 4: ____ / 8 Punkte

Aufgabe 5: ____ / 6 Punkte

Aufgabe 6: ____ / 6 Punkte

Aufgabe 7: ____ / 4 Punkte

Aufgabe 8: ____ / 4 Punkte

Aufgabe 9: ____ / 4 Punkte

Aufgabe 10: ____ / 6 Punkte

Gesamt: ____ / 60 Punkte

Note: __________


 

 

 

 

PROMPT: Erstelle einen Lösungsbogen für diese Klassenarbeit

Lösungsbogen

Deutsch – Klassenarbeit: Kommunikation und das Vier-Ohren-Modell

Internationale Förderklasse – Sprachniveau A2 mit Übergang zu B1
Gesamtpunktzahl: 60 Punkte

Bei offenen Aufgaben sind auch andere sprachlich und inhaltlich richtige Lösungen möglich.

Aufgabe 1 – Richtig oder falsch?

6 Punkte

a) Der Sender bekommt die Nachricht.
falsch

b) Feedback bedeutet Rückmeldung.
richtig

c) Eine Nachricht hat nach dem Vier-Seiten-Modell nur zwei Seiten.
falsch

d) Der Sachinhalt enthält sachliche Informationen.
richtig

e) Tonfall und Mimik können die Bedeutung einer Nachricht verändern.
richtig

f) Nachfragen kann helfen, Missverständnisse zu vermeiden.
richtig

Aufgabe 2 – Fragen zum Text

8 Punkte

a) Was ist die Aufgabe des Senders?

Der Sender gibt eine Nachricht oder Information an den Empfänger weiter.

b) Warum können Missverständnisse entstehen?

Missverständnisse können entstehen, weil der Empfänger eine Nachricht anders versteht, als der Sender sie gemeint hat.

c) Was bedeutet Feedback?

Feedback bedeutet Rückmeldung. Der Empfänger zeigt oder sagt, wie er eine Nachricht verstanden hat.

d) Nenne zwei Dinge, die für eine gute Kommunikation wichtig sind.

Mögliche Lösung:

Man soll deutlich sprechen und aufmerksam zuhören.

Weitere richtige Antworten sind zum Beispiel:

nachfragen, andere ausreden lassen, respektvoll sprechen, Feedback geben.

Aufgabe 3 – Die vier Seiten einer Nachricht

8 Punkte

a) Was möchte der Sender, dass der Empfänger tut?

Appell

b) Welche sachliche Information enthält die Nachricht?

Sachinhalt

c) Was zeigt der Sender über sich selbst?

Selbstoffenbarung

d) Was zeigt der Sender darüber, wie er zum Empfänger steht?

Beziehung

e) Sachinhalt:

Der Sachinhalt ist die sachliche Information einer Nachricht.

f) Selbstoffenbarung:

Die Selbstoffenbarung zeigt, was der Sender über sich selbst sagt oder zeigt.

g) Beziehung:

Die Beziehungsseite zeigt, wie der Sender zum Empfänger steht oder was er über ihn denkt.

h) Appell:

Der Appell zeigt, was der Empfänger tun oder denken soll.

Aufgabe 4 – Ein Satz, vier Bedeutungen

8 Punkte

Die Lehrerin sagt:

„Dein Heft liegt noch in deiner Tasche.“

a) Sachinhalt:

Das Heft befindet sich noch in der Tasche.

b) Selbstoffenbarung:

Die Lehrerin zeigt, dass sie gesehen hat, dass der Schüler sein Heft noch nicht herausgenommen hat.

c) Beziehung:

Die Lehrerin erwartet, dass der Schüler selbstständig sein Arbeitsmaterial vorbereitet.

d) Appell:

Der Schüler soll sein Heft aus der Tasche nehmen und mit der Arbeit beginnen.

Andere sinnvolle Deutungen sind ebenfalls richtig.

Aufgabe 5 – Fachbegriffe erklären

6 Punkte

a) Missverständnis

Ein Missverständnis entsteht, wenn eine Person etwas anders versteht, als es gemeint war.

b) Feedback

Feedback ist eine Rückmeldung zu einer Nachricht, einer Arbeit oder einem Verhalten.

c) Empfänger

Der Empfänger ist die Person, die eine Nachricht bekommt.

d) Mimik

Mimik sind Bewegungen und Ausdrücke im Gesicht.

e) Gestik

Gestik sind Bewegungen mit den Händen, Armen oder dem Körper.

f) Tonfall

Der Tonfall ist die Art, wie eine Person etwas sagt.

Aufgabe 6 – weil, wenn oder deshalb

6 Punkte

a)

Ich frage noch einmal nach, weil ich die Nachricht nicht verstehe.

b)

Wenn Menschen gut zuhören, gibt es weniger Missverständnisse.

c)

Die Aussage war nicht klar. Deshalb verstand der Schüler sie falsch.

Auch möglich:

Die Aussage war nicht klar, deshalb verstand der Schüler sie falsch.

Aufgabe 7 – Perfekt und Präteritum

4 Punkte

a) Wir sprechen über Kommunikation.

Wir haben über Kommunikation gesprochen.

b) Die Schülerin fragt nach.

Die Schülerin hat nachgefragt.

c) Der Lehrer ist freundlich.

Der Lehrer war freundlich.

d) Die Klasse hat viele Fragen.

Die Klasse hatte viele Fragen.

Aufgabe 8 – Relativsätze

4 Punkte

a) Der Schüler, der gut zuhört, versteht die Aufgabe.

b) Die Nachricht, die ich gelesen habe, war deutlich.

c) Der Lehrer, dem ich die Frage gestellt habe, hilft mir.

d) Das Schaubild, das an der Wand hängt, erklärt das Modell.

Aufgabe 9 – Indirekte Fragen und Konjunktiv II

4 Punkte

a) Was bedeutet Feedback?

Kannst du mir sagen, was Feedback bedeutet?

b) Warum entstehen Missverständnisse?

Ich möchte wissen, warum Missverständnisse entstehen.

c) „Erklären Sie das noch einmal!“

Könnten Sie das bitte noch einmal erklären?

d) „Du sollst noch einmal nachfragen.“

Ich würde an deiner Stelle noch einmal nachfragen.

Aufgabe 10 – Eine Situation erklären

6 Punkte

Eine mögliche Musterlösung:

Der Sachinhalt ist, dass die Mitschülerin heute früh da ist. Der Schüler zeigt vielleicht, dass ihm aufgefallen ist, dass sie früher als sonst gekommen ist. Die Mitschülerin kann auf der Beziehungsseite hören, dass der Schüler ihr Verhalten kritisiert. Der Appell könnte sein, dass sie erklären soll, warum sie heute so früh da ist. Das Missverständnis entsteht, weil die Mitschülerin den Satz als Kritik versteht. Der Schüler hat ihn aber vielleicht nur freundlich gemeint. Die Mitschülerin könnte fragen: „Wie meinst du das?“ Dann kann der Schüler erklären, was er wirklich sagen wollte.

Für die Bewertung sollten vor allem die sechs verlangten Inhalte berücksichtigt werden:

Sachinhalt – Selbstoffenbarung – Beziehung – Appell – Erklärung des Missverständnisses – Möglichkeit zur Klärung.

Punkteübersicht

Aufgabe 1: 6 Punkte
Aufgabe 2: 8 Punkte
Aufgabe 3: 8 Punkte
Aufgabe 4: 8 Punkte
Aufgabe 5: 6 Punkte
Aufgabe 6: 6 Punkte
Aufgabe 7: 4 Punkte
Aufgabe 8: 4 Punkte
Aufgabe 9: 4 Punkte
Aufgabe 10: 6 Punkte   Gesamt: 60 Punkte