Themenbereich 16: Anhang, Wiederholungen, Vertiefungen und Aktualisierungen
Arbeitsaufgabe 263: Betrachte das Schaubild „Ausbildungsbetrieb, Innung, Handwerkskammer und Berufsausbildungsverhältnis“. Erkläre in eigenen Worten, welche Aufgaben der Ausbildungsbetrieb, die Innung und die Handwerkskammer haben. Beschreibe anschließend, wie diese Stellen miteinander verbunden sind.
Lösungsvorschlag:
Der Ausbildungsbetrieb führt die praktische Ausbildung durch und schließt mit
dem Auszubildenden einen Ausbildungsvertrag. Die Innung vertritt die Interessen
der Handwerksbetriebe und unterstützt sie bei Fragen. Die Handwerkskammer berät
und überwacht die Ausbildung, organisiert Prüfungen und führt die
Handwerksrolle. Alle Beteiligten arbeiten zusammen, damit die Berufsausbildung
im Handwerk ordnungsgemäß durchgeführt wird.
Arbeitsaufgabe 264: Betrachte das Schaubild „Duales System der Berufsausbildung – Rechte und Pflichten“. Wähle jeweils zwei Pflichten des Ausbildungsbetriebs und zwei Pflichten des Auszubildenden aus. Erkläre an einem Beispiel, warum diese Pflichten für eine erfolgreiche Ausbildung wichtig sind.
Lösungsvorschlag:
Der Ausbildungsbetrieb muss den Auszubildenden ordnungsgemäß ausbilden und die
notwendigen Arbeitsmittel bereitstellen. Der Auszubildende muss lernen und
mitarbeiten sowie regelmäßig die Berufsschule besuchen. Diese Pflichten sind
wichtig, weil der Auszubildende nur dann sowohl praktische Fähigkeiten im
Betrieb als auch theoretisches Wissen in der Berufsschule erwerben kann.
Arbeitsaufgabe 265:Betrachte das Schaubild „Nachhaltiges Handeln in der Landmaschinen- und Kfz-Mechatronik“. Suche vier Beispiele für nachhaltiges Handeln heraus. Ordne sie danach, welche Maßnahme deiner Meinung nach besonders wichtig ist. Begründe deine Entscheidung.
Lösungsvorschlag:
Beispiele für nachhaltiges Handeln sind die fachgerechte Entsorgung von Altöl
und Batterien, das Einsparen von Energie, die Wiederverwendung von Bauteilen
und die regelmäßige Wartung von Fahrzeugen oder Maschinen. Besonders wichtig
ist zum Beispiel die fachgerechte Entsorgung von Altöl und Batterien, weil
dadurch gefährliche Stoffe nicht in Boden oder Wasser gelangen.
Arbeitsaufgabe 266: Erkläre, von wem und wie der Bundeskanzler, der Bundespräsident und die Bundestagspräsidentin gewählt werden.
Lösungsvorschlag: Der Bundeskanzler wird vom Deutschen Bundestag gewählt. Der Bundespräsident schlägt zunächst eine Person für das Amt vor. Gewählt ist, wer die Mehrheit der Mitglieder des Bundestages erhält. Anschließend ernennt der Bundespräsident den gewählten Bundeskanzler.
Der Bundespräsident wird von der Bundesversammlung gewählt. Sie besteht aus allen Mitgliedern des Deutschen Bundestages und der gleichen Anzahl von Mitgliedern, die von den Ländern gewählt werden. In den ersten beiden Wahlgängen ist die Mehrheit der Mitglieder der Bundesversammlung notwendig. In einem dritten Wahlgang reicht die höchste Stimmenzahl.
Die Bundestagspräsidentin wird von den Abgeordneten des Deutschen Bundestages gewählt. Die Wahl erfolgt ohne Aussprache und mit verdeckten Stimmzetteln. Im ersten Wahlgang ist gewählt, wer die Mehrheit der Mitglieder des Bundestages erhält. Die Bundestagspräsidentin wird für die Dauer der Wahlperiode gewählt.
Arbeitsaufgabe 267: Erkläre, was das NachwG (= Nachweisgesetz) regelt. Nenne mindestens vier wichtige Angaben, über die ein Arbeitgeber einen Arbeitnehmer informieren muss.
Lösungsvorschlag:
Das NachwG (= Nachweisgesetz) verpflichtet den Arbeitgeber, dem Arbeitnehmer die wesentlichen Bedingungen des Arbeitsverhältnisses nachzuweisen. Dazu gehören zum Beispiel:
- Name und Anschrift von Arbeitgeber und Arbeitnehmer,
- Beginn des Arbeitsverhältnisses,
- Arbeitsort,
- Art der Tätigkeit,
- Arbeitsentgelt,
- Arbeitszeit,
- Dauer des Urlaubs,
- gegebenenfalls die Dauer der Probezeit,
- Kündigungsfristen und das Verfahren bei einer Kündigung.
Die Informationen können unter bestimmten gesetzlichen Voraussetzungen auch elektronisch übermittelt werden.
Arbeitsaufgabe 268: Erkläre den Unterschied zwischen Nominallohn und Reallohn. Beschreibe anschließend, wie sich eine hohe Inflation auf den Reallohn auswirken kann.
Lösungsvorschlag:
Der Nominallohn ist der Geldbetrag, den ein Arbeitnehmer als Lohn oder Gehalt erhält.
Der Reallohn zeigt, wie viele Waren und Dienstleistungen man sich von diesem Geld tatsächlich kaufen kann.
Steigen die Preise durch Inflation stärker als der Lohn, sinkt der Reallohn. Der Arbeitnehmer bekommt dann zwar vielleicht mehr Geld, kann sich davon aber weniger leisten.
Beispiel: Steigt der Lohn um 3 %, die Preise aber um 5 %, verliert der Arbeitnehmer Kaufkraft. Der Reallohn sinkt.
Arbeitsaufgabe 269: Erkläre, was man unter ökologischem Strukturwandel versteht. Nenne zwei Beispiele dafür, wie sich Unternehmen dadurch verändern müssen.
Lösungsvorschlag:
Ökologischer Strukturwandel bedeutet, dass Wirtschaft und Arbeitswelt stärker auf Umwelt- und Klimaschutz ausgerichtet werden. Unternehmen müssen zum Beispiel Energie sparen, erneuerbare Energien nutzen, weniger Abfall erzeugen oder umweltfreundlichere Produkte herstellen.
Arbeitsaufgabe 270:Ein Kfz- oder Landmaschinenbetrieb möchte nachhaltiger arbeiten. Nenne drei Maßnahmen, mit denen der Betrieb zum ökologischen Strukturwandel beitragen kann, und erkläre jeweils kurz den Nutzen.
Lösungsvorschlag:
Der Betrieb kann Altöl, Batterien und andere Stoffe fachgerecht entsorgen. Dadurch werden Boden und Wasser geschützt.
Er kann Maschinen, Fahrzeuge und Bauteile reparieren und länger nutzen. Dadurch werden Rohstoffe gespart.
Außerdem kann der Betrieb Strom und andere Energie möglichst sparsam einsetzen. Dadurch sinken der Energieverbrauch und die Umweltbelastung.
Arbeitsaufgabe 271:Erkläre, was man unter digitalem Strukturwandel versteht. Beschreibe anschließend zwei Möglichkeiten, wie Künstliche Intelligenz die Arbeit in einem Kfz- oder Landmaschinenbetrieb verändern kann.
Lösungsvorschlag:
Digitaler Strukturwandel bedeutet, dass digitale Technik Arbeitsabläufe, Berufe und Unternehmen verändert.
Künstliche Intelligenz kann zum Beispiel bei der Fehlersuche helfen, indem sie Fahrzeug- oder Maschinendaten auswertet und mögliche Fehler erkennt. Außerdem kann KI bei der Planung von Wartungen, bei der Ersatzteilsuche oder bei der Erstellung von Arbeitsunterlagen eingesetzt werden.
Dadurch können Arbeiten schneller und gezielter durchgeführt werden. Gleichzeitig müssen Beschäftigte lernen, die Ergebnisse der KI zu überprüfen und verantwortungsvoll damit umzugehen.
Arbeitsaufgabe 272: Künstliche Intelligenz wird zunehmend in Unternehmen eingesetzt. Nenne zwei Chancen und zwei mögliche Probleme beim Einsatz von KI in der Arbeitswelt. Erkläre außerdem, warum Beschäftigte weiterhin eigene Fachkenntnisse benötigen.
Lösungsvorschlag:
Eine Chance von KI ist, dass Arbeitsabläufe schneller durchgeführt werden können. Außerdem kann KI Beschäftigte bei schwierigen Aufgaben unterstützen.
Probleme können entstehen, wenn eine KI falsche Ergebnisse liefert oder wenn persönliche und betriebliche Daten nicht ausreichend geschützt werden.
Beschäftigte brauchen weiterhin eigene Fachkenntnisse, weil sie die Vorschläge und Ergebnisse einer KI überprüfen müssen. Die Verantwortung für wichtige Entscheidungen darf nicht einfach ungeprüft an eine KI abgegeben werden.
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„Bei der Erstellung einzelner Texte, Aufgaben und Abbildungen wurden KI-Werkzeuge unterstützend eingesetzt. Die Inhalte wurden redaktionell bearbeitet und fachlich überprüft. Die redaktionelle Verantwortung liegt beim Herausgeber.“